Mit Sprengstoff
Verletzte bei Anschlag im ukrainischen Melitopol
Ukraine-Krieg - Charkiw
Ukrainische Soldaten parken ein russisches Infanterie-Kampffahrzeug Typ BMP-2 im Osten der Ukraine. Das ukrainische Militär hat verlassene russische Kampffahrzeuge an der Frontlinie geborgen, um sie zu reparieren und zu seinem Vorteil zu nutzen
Foto: Bernat Armangue (AP)
Melitopol – Wladimir Rogow, Chef der russischen Miltärverwaltung berichtet via Telegram von einer "mächtigen Explosion direkt im Stadtzentrum". Was bekannt ist.

Bei einem Sprengstoffanschlag in der von russischen Truppen besetzten Stadt Melitopol im Süden der Ukraine sind mindestens drei Menschen verletzt worden. «Heute um 7.40 Uhr hat es eine mächtige Explosion direkt im Stadtzentrum gegeben», schrieb der Chef der russischen Militärverwaltung, Wladimir Rogow, in seinem Telegram-Kanal. Rogow sprach von einem Terroranschlag.

Den Berichten nach soll eine unter einem geparkten Fahrzeug angebrachte Bombe am Platz des Sieges detoniert sein. An dem Platz liegt auch das von den Russen besetzte Verwaltungsgebäude. Der Sprengsatz habe Freiwillige verletzt, die russische Hilfslieferungen an die Bevölkerung ausgeladen hätten, berichten russische Medien.

Melitopol dient als Verwaltungszentrum

Melitopol gehört zur Region Saporischschja im Süden der Ukraine und dient den Russen als Verwaltungszentrum, da die Gebietshauptstadt selbst noch unter Kontrolle Kiews steht. In der Region wurden in den vergangenen Wochen schon verstärkte Partisanenaktivitäten der Ukrainer gemeldet - mit Anschlägen auf Infrastruktur, russische Soldaten, aber auch Kollaborateure, die mit den russischen Besatzern zusammenarbeiten.

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