Energie sparen
Parlamentarier müssen sich warm anziehen
Der Bundestag steht energetisch gut da. Aber im Abgeordnetenhaus in Berlin ist das anders. Die Abgeordneten und ihr Mitarbeiter leiden unter der Temperaturbegrenzung.
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Stefan Lange von Stefan Lange Fränkischer Tag
Berlin – Alle müssen Einschränkungen in Kauf nehmen, auch die Bundestagsabgeordneten. Ein Blick hinter die Kulissen.

Es war ein Ausruf der Verzweiflung. „Sitze mit Mantel und 3. Tasse heißem Wasser – auch zum Händewärmen – im Büro. Ich zweifle, dass das 19 Grad sind. Nächste Woche komme ich mit Decke, Wärmflasche und Hut“, schrieb die Grünen-Abgeordnete Renate Künast Mitte November auf Twitter. Die Reaktionen waren zahlreich und heftig, Mitleid wurde fast gar nicht geäußert. Denn an allen Arbeitsstätten in öffentlichen Liegenschaften gilt laut der Energieeinspar-Verordnung des Bundes eine „Temperaturhöchstgrenze von vorübergehend 19 Grad“.

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