Workshop
Finanzwissen macht Schule
Scheßlitz

Ob der Wunsch nach dem neuesten Smartphone oder kleine Kostenfallen wie Handy-Apps: auf junge Menschen warten im Alltag viele Konsum-Verführungen. Um die Jugendlichen für den verantwortungsvollen Umgang mit Geld zu sensibilisieren, war der Referent Waldemar Baimuchanow der Stiftung Deutschland im Plus zu Besuch in der Staatlichen Realschule Scheßlitz.

Mit den Schülern des Wahlfachs „Wirtschaft im Alltag“ sprach er über das Thema Geld. Gerade die aktuelle Situation zeigt, wie wichtig Finanzkompetenz ist: Das Wissen um eine transparente Budgetplanung, das Bilden von Rücklagen sowie die Vermeidung von Kostenfallen.

Überschuldungsprävention

Die gemeinnützige Stiftung „Deutschland im Plus“ aus Nürnberg setzt sich seit 2007 für die finanzielle Bildung von Jugendlichen ein und leistet einen wichtigen Beitrag zur Überschuldungsprävention.

Wie wichtig das Thema Finanzbildung ist, zeigt der von der Stiftung beauftragte iff-Überschuldungsreport. Dieser verdeutlicht, dass besonders für junge Menschen, die in eine finanzielle Schieflage geraten, das eigene Konsumverhalten und die nicht bedachten Konsequenzen zu den Hauptauslösern von Überschuldung zählen. Genau hier setzt die Stiftung „Deutschland im Plus“ an. In dem Workshop „Money & Me“ erfuhren die Jugendlichen, wie schnell bereits junge Menschen in die Kostenfalle tappen können.

Ziel war es, den Schülern einen nachhaltigen Umgang mit Geld zu vermitteln und Finanzkompetenz zu erarbeiten. So stellten sie beispielhaft Einnahmen und Ausgaben gegenüber und überlegten sich Strategien für den Umgang mit dem eigenen Geld. Mit abwechslungsreichen Übungen erarbeiteten die Schüler die großen und kleinen Kostenfallen und erhielten Tipps für den Alltag. red

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