Dekanat
Christina Lungfiel ist neue Jugendpfarrerin
Dekanin Anne Salzbrenner (links) führte die neue Jugendpfarrerin Christina Lungfiel in ihr Amt ein.
Dekanin Anne Salzbrenner (links) führte die neue Jugendpfarrerin Christina Lungfiel in ihr Amt ein.
Jens Fertinger
F-Signet von Jens Fertinger Fränkischer Tag
Rügheim – Das evangelisch-lutherische Dekanat Rügheim hatte zur Herbstsynode nach Rügheim eingeladen.

Im Rahmen dieser Veranstaltung übertrug Dekanin Anne Salzbrenner das Amt der Jugendpfarrerin an Christina Lungfiel und stellte den Synodalen die Mitglieder der erweiterten Mitarbeitervertretung (MAV) vor.

Den Synodalen vorgestellt: die beiden neuen Sekretärinnen im Dekanatsbüro Petra Fischer (links) und Marina Ulrich.
Den Synodalen vorgestellt: die beiden neuen Sekretärinnen im Dekanatsbüro Petra Fischer (links) und Marina Ulrich.
Jens Fertinger

Die Herbstsynode wurde traditionell mit dem Abendmahlsgottesdienst in der Rügheimer Kirche eröffnet. Die musikalische Umrahmung lag in den bewährten Händen von Bezirkskantor Matthias Göttemann an der Orgel. Bei der Liturgie wirkte zudem die Synodalpräsidentin Charlotte Seitz mit.

Die Dekanin stellte ihre Ausführungen unter das Losungswort für die kommende Woche, wo es heißt „Dieses Gebot haben wir von ihm, dass wer Gott liebt, dass er auch seinen Bruder – seine Schwester – liebe.“ Sie stellte heraus, dass es gar nicht so einfach ist, seinen Nächsten zu lieben, noch dazu, wenn man Liebe mit pubertären Vorstellungen verbindet.

Ringen um den richtigen Weg

Bei der Liebe im biblischen Sinn geht es um eine besondere Beziehung, nämlich ein lebendiges Miteinander mit Höhen und Tiefen. „Es ist uns als Christen erlaubt, dass wir nicht immer einer Meinung sind, ja – wir dürfen miteinander buchstäblich ringen um den richtigen Weg, dürfen streiten und zweifeln, aber: im christlichen Sinne zu lieben, heißt immer wieder Wege zu einem Miteinander zu suchen“, so die Predigerin wörtlich.

Vor deren Einsegnung gruppierten sich die Mitglieder der erweiterten Mitarbeitervertretung zusammen mit Dekanin Anne Salzbrenner (Mitte) zu einem Foto (von links): Siegfried Weidlich, Antje Hein (stellvertretende Vorsitzende), Isolde Ulrich, Patri...
Vor deren Einsegnung gruppierten sich die Mitglieder der erweiterten Mitarbeitervertretung zusammen mit Dekanin Anne Salzbrenner (Mitte) zu einem Foto (von links): Siegfried Weidlich, Antje Hein (stellvertretende Vorsitzende), Isolde Ulrich, Patricia Schneider, Ulrike Koch, Gerhard Schmidt (Vorsitzender), Ingrid Ullrich und Angelika Popp. Nicht auf dem Bild: Simone Pendic.
Jens Fertinger

Im Anschluss an den Gottesdienst fanden sich die Synodalen im Martin-Luther-Haus ein, wo eingangs der Bericht des Präsidiums und des stellvertretenden Dekans Jan Lungfiel auf der Tagesordnung stand. Das Gremium erfuhr von den Ergebnissen zum Landesstellenplan 2020, der Kasualstatistik sowie der Pfarrstellensituation, wo derzeit einige Vakanzen zu verzeichnen sind, so zum Beispiel in Rentweinsdorf und Ebern. – Da alle Beauftragten ihre Berichte schriftlich abgegeben hatten, gab Dekanin Salzbrenner den Betroffenen Gelegenheit, zu der einen oder anderen Frage Stellung zu nehmen.

Symbole für die Gemeinden

Dekanin Salzbrenner hatte die nicht alltägliche Idee, dass sich die einzelnen Kirchengemeinden mit einem symbolhaften Gegenstand kurz vorstellen sollten. Die anwesenden Synodalen oder deren Vertreter hatten hierzu ganz verschiedene Dinge mitgebracht, so zum Beispiel ein Gemeindewappen, ein Glöckchen, einen Bierkrug, Kerzen oder Bilder; sogar ein kleiner Sandstein, ein Netz und Windrädchen standen Pate für die jeweilige Kirchengemeinde. Da man schon beim Kennenlernen angekommen war, machte Salzbrenner den Synodalen auch die beiden neuen Sekretärinnen Petra Fischer und Marina Ulrich bekannt.

In ihrem Ausblick wünschte sich die Dekanin, dass man gelassen und vertrauensvoll in die kommende Zeit blicken möge und schloss mit den Worten „erkennt die neuen Bedürfnisse, bewegt euch, macht euch auf in die Zukunft!“, ehe sie die Synodalen mit dem kirchlichen Segen verabschiedete.

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