Haßberger Spieletage
Die Profis sind die Kleinen
Zur offiziellen Eröffnung der „Haßberger Spieletage“ in Hofheim ließen es sich Landrat Wilhelm Schneider, Bürgermeister Wolfgang Borst und KJR-Vorsitzender Thomas Wagenhäuser (hinten von links) nicht nehmen, mit den Vorschulkindern eine Runde „Pli...
Zur offiziellen Eröffnung der „Haßberger Spieletage“ in Hofheim ließen es sich Landrat Wilhelm Schneider, Bürgermeister Wolfgang Borst und KJR-Vorsitzender Thomas Wagenhäuser (hinten von links) nicht nehmen, mit den Vorschulkindern eine Runde „Plitsch-Platsch-Pinguin“ zu spielen.
Foto: Christian Llicha
F-Signet von Christian Licha Fränkischer Tag
Hofheim i. UFr. – In der Grundschulturnhalle in Hofheim können Eltern und Kinder bis zum Montag, 3. Oktober, 1200 Spiele ausprobieren. Es sind auch ganz neue dabei.

Die „Haßberger Spieletage“ finden zum zehnten Mal statt, heuer in Hofheim, und zwar in der Turnhalle der Grund- und Mittelschule. Passend zum Jubiläum dort, wo im Frühjahr 2012 mit den ersten Spieletagen alles begonnen hat. Am Donnerstag eröffneten Landrat Wilhelm Schneider, Bürgermeister Wolfgang Borst und der Vorsitzende des Kreisjugendrings Haßberge (KJR), Thomas Wagenhäuser, offiziell das Spielvergnügen.

Sie wagen ein Spielchen

Zeitgleich waren die Vorschulkinder des BRK-Kindergartens Königsberg mit ihren Erzieherinnen vor Ort. Schneider, Borst und Wagenhäuser nahmen sich die Zeit und spielten eine Runde „Plitsch-Platsch-Pinguin“ mit und ließen sich das Spiel von den fünf- und sechsjährigen Mädchen und Buben erklären. Natürlich zeigten die Kleinen mehr Geschick, die Pinguine vom wackeligen Eisberg zu retten, als die Erwachsenen.

Die Spieletage sind ein fester Bestandteil des KJR-Jahresprogramms und wurden 2020 von allen Beteiligten schmerzlich vermisst. 2021 zog der Kreisjugendring mit den „Kleinen Haßberger Spieletagen on Tour“ durch vier Landkreiskommunen.

Heimische Firmen unterstützen die Spieletage ebenso wie viele Spieleverlage. Heuer geht alles wieder regulär ohne vorherige Anmeldung. Als Kooperationspartner sind das Juz Hofheim e.V., der BDKJ Haßberge, die Evangelische Jugend im Dekanat Rügheim sowie das Kreisjugendamt Haßberge im Boot. Die Haßberger Spieletage sind nur durch das Zusammenspiel der rund 50 ehrenamtlichen Helfer zu stemmen, die auch als Spielerklärer im Einsatz sind. Verantwortlich vonseiten des KJR Haßberge sind KJR-Vorstandsmitglied Benjamin Gerschütz und KJR-Geschäftsführerin Eva Pfeil. Heuer gibt es dank staatlicher Förderung einen Tag länger das Spielvergnügen, nämlich bis zum Tag der Deutschen Einheit, 3. Oktober. Aufgebaut ist in Hofheim wieder eine große „Spiel-O-Thek“ mit rund 1200 Spielen und jeder Menge Spieleneuheiten und Spieleklassikern.

Noch dazu gibt es ein Rahmenprogramm mit Aktionen und Turnieren. Erstmals heißt es auch „Spielend für Toleranz“ — denn Spielen verbindet, ist Ausdruck von Gleichberechtigung und schafft einen Rahmen, um aufeinander zuzugehen, einander kennenzulernen und Regeln zu folgen, die für alle gelten: Fairness, Respekt, Gleichheit – ohne diese Grundsätze hat niemand Spaß, und alle verlieren. Für das leibliche Wohl ist gesorgt, der Elternbeirat der Grund- und Mittelschule sorgt mit dem Jugendzentrum (Juz) Hofheim für die Verpflegung.

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