Energiewende
Dörfles-Esbach lässt PV-Freiflächenanlagen zu
Dörfles-Esbach will auf dem Gemeindegebiet Freiflächenphotovoltaikanlagen zulassen.
Dörfles-Esbach will auf dem Gemeindegebiet Freiflächenphotovoltaikanlagen zulassen.
Wolfgang Aull
F-Signet von Martin Rebhan Fränkischer Tag
Dörfles-Esbach – Es darf wieder gebaut werden: Weil Photovoltaik auf Hausdächern nicht ausreicht, will die Gemeinde Dörfles-Esbach Freiflächenanlagen zulassen.

Veröffentlicht wurde in der Sitzung am Donnerstag das Ergebnis einer nichtöffentlichen Sitzung zum Thema Photovoltaikanlagen. Demnach hielt der Gemeinderat fest, dass man grundsätzlich die Nutzung regenerativer Energien im Gemeindegebiet befürwortet.

Strombedarf von 36 Gigawatt pro Jahr

Im Umwelt- und Klimabeirat war erarbeitet worden, dass die Gemeinde Dörfles-Esbach einen Strombedarf von 36 Gigawatt pro Jahr hat. Um diesen Bedarf durch erneuerbare Energie zu decken, reichen Dachflächen-Photovoltaikanlagen nicht aus, Freiflächenphotovoltaikanlagen sind daher unerlässlich.

Das Landschafts- und Ortsbild sollen dabei geschützt werden

Zum Schutz des Landschafts-und Ortsbildes will man Freiflächenphotovoltaikanlangen vorrangig nördlich der Autobahn und nordwestlich des sogenannten Bahndamms zulassen.

Rein rechnerisch käme hier eine etwa 70 Hektar große Fläche infrage.

Wichtig war für den Gemeinderat, festzuschreiben, dass grundsätzlich jeder natürlichen und juristischen Person die Möglichkeit eingeräumt wird, sich finanziell und rentierlich an solchen Anlagen zu beteiligen.

Beteiligung ist geregelt

In der Reihenfolge der Vergabe von Beteiligungen stehen dem Beschluss nach potenzielle Anleger mit Wohn- beziehungsweise Firmensitz in Dörfles-Esbach sowie die entsprechenden Grundstückseigentümer an erster Stelle.

Lesen Sie auch:

 

Inhalt teilen

Oder kopieren Sie den Link: