Gesundheit
In Trebgast soll ein Fitnesspark entstehen
Auf der buchstäblichen  grünen Wiese zwischen   Tennisheim und Spielplatz könnte der neue Fitnesspark in Trebgast entstehen.
Auf der buchstäblichen grünen Wiese zwischen Tennisheim und Spielplatz könnte der neue Fitnesspark in Trebgast entstehen.
Dieter Hübner
F-Signet von Dieter Hübner Fränkischer Tag
Trebgast – Die Trebgaster werden wohl in Kürze die Möglichkeit haben, an der frischen Luft zu trainieren. Die Anlage soll für alle Altersgruppen interessant werden. Wo genau sie entsteht, ist noch unsicher.

In Trebgast soll zwischen Bahnhof und Badesee ein Fitnesspark entstehen − genauer gesagt eine Calisthenics-Anlage, also ein Gerüst aus Klimmzug-, Reckstangen und ähnlichem für das Ganzkörpertraining. Auch wenn solch eine Einrichtung von vielen als moderner Outdoor-Fitness-Trend wahrgenommen wird, handelt es sich dabei um eine jahrtausendealte Tradition der körperlichen Ertüchtigung. Wenn man will, kann man deren Ursprünge bereits im antiken Griechenland suchen.

Die Vorteile dieses Muskeltrainings liegen auf der Hand: Anders als in einem Fitnessstudio ist das Training in einem Calisthenics-Park nicht an Öffnungszeiten gebunden, es erfordert keine teure Mitgliedschaft und die Benutzer tanken zudem frische Luft und Tageslicht. Eine solche Anlage bietet Trainingsmöglichkeiten für jeden, eignet sich je nach Übung für Anfänger, erfahrene Sportler, Senioren und Menschen mit Behinderung. Zudem unterstützt die dadurch gewonnene Fitness die natürlichen Bewegungen im Alltag.

Für jedes Alter geeignet

Als Standort favorisierte der Trebgaster Bauausschuss nach Besichtigung mehrerer vorhandener Möglichkeiten den Bereich zwischen dem Tennisheim und dem angrenzenden Spielplatz. Vorgesehen ist ein Fitnessparcours mit Trainingsmöglichkeiten, der für alle Altersklassen geeignet und zugänglich ist, damit ihn möglichst viele Bürger nutzen können.

Mit dem Thema, welche Ausstattung infrage komme, die möglichst allen ein motivierendes, spaßorientiertes Bewegungsangebot machen kann, beschäftigten sich in der Folge Gemeinderat Markus Hübner (CSU/NWG) und Heiko Odörfer. Letzterer stellte dem Gemeinderat kürzlich eine Auswahl geeigneter Geräte vor. Im Mittelpunkt stand dabei ein zentrales Element, um das je nach Bedarf − und vorhandenen Haushaltsmittel – schrittweise zusätzliche Module mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen gruppiert werden können.

Eine sinnvolle Ergänzung

Nach einer groben Kalkulation sollen rund 40.000 Euro als förderfähige Kosten angemeldet werden. Bürgermeister Herwig Neumann (CSU/NWG) stellte während der Sitzung klar: „Es wäre sicherlich eine sinnvolle Ergänzung zum benachbarten Spielplatz. Wir wissen aber auch, dass diese Maßnahme nur mit Förderung von Städtebaumitteln umsetzbar sein wird.“

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