Gedenken
Sie lebten und wirkten hier
Wo zuletzt das Modegeschäft Hallhuber zu finden war, befand sich die Anwaltskanzlei der Brüder Baer (rechts vorne). Die markante Fassade des früheren Kaufhauses Conitzer ist auf der linken Seite zu erkennen.
Foto: Simone Bastian
Simone Bastian von Simone Bastian Coburger Tageblatt
Coburg – Sie waren Patrioten, Arbeitgeber, Steuerzahler – und Juden. Deshalb wurden sie von den Coburger Nazis gefoltert. Der Gedenkweg zur Erinnerung an die Opfer der Reichspogromnacht am Mittwoch würdigte drei Coburger Familien.

Es genügt nicht, an die Opfer von Gewaltherrschaft zu erinnern. Es geht bei diesen Gedenken auch um das „nie wieder“. Das sagte am Mittwochabend nicht nur Dieter Stößlein vom Arbeitskreis Lebendige Erinnerungskultur, das sagte Oberbürgermeister Dominik Sauerteig, das sagten auch die übrigen Redner des Gedenkwegs. Alljährlich am 9. November erinnern der Arbeitskreis Lebendige Erinnerungskultur und die Stadt Coburg an die Opfer der Nationalsozialisten.

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