Sterbendes Handwerk
Wie es um Forchheims Traditionsbäckereien steht
Theresia Wölker mit einem  Laib Brot in der Backstube ihrer Bäckerei in Forchheim
Theresia Wölker mit einem Laib Brot in der Backstube ihrer Bäckerei in Forchheim
Foto: Barbara Herbst
Forchheim – Viel Arbeit, wenig Gewinn: Kleine Bäckereien haben es schwer. Selbst in einer Stadt wie Forchheim. Die Vielfalt in dieser Branche schwindet unbemerkt.

Über den Zeitaufwand denkt Theresia Wölker lieber nicht nach. „Das macht unheimlich viel Arbeit. Aber es ist auch viel Liebe dabei“, sagt sie. Zusammen mit ihrem Mann Konrad betreibt sie die Bäckerei Wölker in der Wiesentstraße in Forchheim. Vor 35 Jahren hat das Ehepaar Wölker, beides gebürtige Forchheimer, hier seine eigene Backstube eröffnet. Ein 31-jähriger Bäckergeselle und dessen Zwillingsschwester als Verkäuferin im Laden sind die einzigen Mitarbeiter. Vier Stunden Schlaf – dann wartet der Sauerteig Bäckermeister Konrad Wölker steht an einer großen Edelstahlrührschüssel und gibt ...

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