Altstadtfest
Teuschnitz feiert – nur Petrus spielt nicht mit
Der Nachwuchs lieferte beim Altstadtfest einen starken Auftritt ab.
Der Nachwuchs lieferte beim Altstadtfest einen starken Auftritt ab.
Foto: Veronika Schadeck
F-Signet von Veronika Schadeck Fränkischer Tag
Teuschnitz – Die Teuschnitzer feierten nach der Corona-Pause ein heiteres Altstadtfest. Das abwechslungsreiche Programm kam bei Alt und Jung prima an.

Nach zwei Jahren Corona-Pause feierten die Teuschnitzer wieder ihr Altstadtfest. Obwohl es Wettergott Petrus nicht so gut meinte, herrschte eine heitere Stimmung auf dem historischen Rathausplatz. Das bunte Programm für Jung und Alt hatte zum ersten Mal die Vereinsgemeinschaft, bestehend aus Teuschnitzer Vereinen und Privatpersonen, zusammengestellt.

Am Vormittag sorgte die Blaskapelle „Edelweiß“ aus Tschirn für die musikalische Unterhaltung. Am Nachmittag erwartete die Besucher ein buntes Bühnenprogramm mit unterhaltsamen Showeinlagen und Attraktionen für alle Altersklassen. Beispielsweise erfreute der Teuschnitzer Kindergarten das Publikum mit der Aufführung „Die kleine Raupe Nimmersatt“.

Für ihre drei Tänze erhielten die Kinder großen Applaus.
Für ihre drei Tänze erhielten die Kinder großen Applaus.
Foto: Veronika Schadeck

Viel Applaus bekamen auch die Mädchen der Ballettschule Corina Hufnagel für ihren Auftritt. Ebenso zog eine Reihe von Oldtimern die Blicke der Besucher auf sich. Am Abend spielte die Live-Band „Partylocker“ auf.

Erstes Altstadtfest als Bürgermeister

Für Frank Jakob war es das erste Altstadtfest als Bürgermeister. „Ich habe schon in der Vergangenheit die verschiedenen Stände mit auf- und abgebaut, das mache ich jetzt genauso, schließlich bin ich kein anderer Mensch“, sagte er. Er dankte den Vereinen und Helfern für die Organisation und Durchführung. Ohne deren Engagement könnte diese Tradition nicht weitergeführt werden. Teuschnitz wäre um einiges ärmer.

Dickes Lob an den Bürgermeister und den Männern vom gemeindlichen Bauhof kam von den Vereinsvertretern, die sich für die tatkräftige Unterstützung bedankten.

Altbürgermeisterin Gabi Weber zeigte sich beeindruckt von den Werken der Künstlerin Stela Maike Grützmann (rechts).
Altbürgermeisterin Gabi Weber zeigte sich beeindruckt von den Werken der Künstlerin Stela Maike Grützmann (rechts).
Foto: Veronika Schadeck

Dass die Tradition fortgeführt werden konnte, freute auch Altbürgermeisterin Gabi Weber. 1987 sei zum ersten Mal im Rahmen der Brunneneinweihung vor dem Rathaus ein Stadtfest gefeiert worden, sagte sie. Seit 1990 sei das Altstadtfest fester Bestandteil im Vereinskalender, zumal an diesem Tag auch viele ehemalige Teuschnitzer Bürger den Weg zurück zu ihrer Heimat finden.

Geehrt wurde auch die Siegerin des Logowettbewerbs für die Vereinsgemeinschaft Teuschnitz. Annelie Funk freute sich riesig über ihren ersten Platz. Mit dem Gewinn werde sie ihrer kleinen Schwester eine Freude bereiten, erklärte sie strahlend. Das Logo zeigt das Teuschnitzer Öchsle, die Gemeinschaft, das Bier und die Arnika. „Das alles macht Teuschnitz aus“, so Funk.

Farbenfrohe Bilder in Öl

Im Rathaussaal präsentierte die „zugezogene Künstlerin“ Stela Maike Grützmann farbenfrohe Bilder in Öl auf Leinwand. Eine Spende an die drei Kindergärten in Teuschnitz, Wickendorf und Reichenbach überreichte der Vorsitzende des Arnikavereins, Hans-Peter Müller, als Danke schön für die Hilfeleistungen der Eltern zum Arnikafest.

Zum ersten Mal mit einem Stand war Robert „Rob“ Smith mit dabei. Er nutzte das Altstadtfest für Kontakte. Im nächsten Jahr will er im „Schwarzen Kreuz“ Bier brauen und Braukurse durchführen. Insgesamt war es ein schönes Fest, mit vielen Begegnungen, die sicherlich vielen Teuschnitzern lange in Erinnerung bleiben werden. Natürlich war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

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