Klangnacht
„SANVoices“ begeistern Publikum
Mit der „Klangnacht“ haben die Sänger von „SANVoices“ ein ansprechendes Konzert geboten.
Mit der „Klangnacht“ haben die Sänger von „SANVoices“ ein ansprechendes Konzert geboten.
Werner Reißaus
F-Signet von Werner Reißaus Fränkischer Tag
Stadtsteinach – Die „SANVoices“ begeistern ihre Zuhörer bei der „Klangnacht“ in der Basilika Marienweiher und in der Pfarrkirche Rugendorf.

Die „Klangnacht“, zu der „SANVoices“ am Wochenende in die Wallfahrtsbasilika Marienweiher und die Pfarrkirche Rugendorf eingeladen hatten, hielt das, was sie im Vorfeld versprach: Ein Konzert mit einem vielfältigen Programm, das Chorleiter Jörg Schmidt zusammengestellt hatte und mit dem der Chor die Herzen der Besucher höherschlagen ließ. Die Sänger setzten mit ihrem Chorleiter ein befreiendes und sprichwörtliches Ausrufezeichen, nach dem Motto: „Gott sei Dank, endlich können wir wieder singen!“

Musikalisch bereichert durch Susanne Trottmann am Klavier

Zur Unterstützung und ohne Zweifel auch zur musikalischen Bereicherung hatte „SANVoices“ noch Susanne Trottmann am Klavier, Erika Dunkel-Roth an der Querflöte und Matthias Butzlaff am Saxophon eingeladen. Abwechselnd moderierten Daniela Naujoks und Katrin Zeitler das Programm der „Klangnacht“.

Unter dem Glockengeläut der mächtigen Basilika zog der Chor in die Wallfahrtskirche ein und der Chorleiter eröffnete die „Klangnacht“ zunächst mit sehr besinnlichen Worten. Schmidt rief dazu auf, an diesem Abend dem Frieden Raum zu geben.

Die Liebe stand bei vielen Stücken im Mittelpunkt

Die Liebe stand bei vielen Stücken im Mittelpunkt. Zunächst mit „Heaven is a Place on earth“, der wohl bekannteste Song von Belinda Carlisle in den 80-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. In dem Liebeslied geht es darum, den Himmel auf Erden in Form von wahrer Liebe zu finden. Sie soll im Leben an erster Stelle stehen , umso den eigenen Himmel in seinem Umfeld zu schaffen und innere Ruhe zu finden.

Danach folgte ein Stück aus der gleichen Zeit von einem der erfolgreichsten österreichischen Liedermacher, Rainhard Fendrich: „Weusd a Herz hast wia a Bergwerk“.

Matthias Butzlaff erfreute sicherlich die Jazzfreunde unter den Besuchern der „Klangnacht“ mit „God bless the child“, ein Jazzstandard von Billie Holiday und Arthur Herzog aus dem Jahre 1941.

Es ging um Träume, Visionen und Erinnerungen

Um Träume, Visionen und Erinnerungen ging es bei Peter Maffays Lied „Nessaja“. Die gleichnamige uralte Schildkröte aus seinem Tabaluga Album erzählt dort, dass sie sich immer gegen das Erwachsenwerden gewehrt hat. Und bis ins hohe Alter hat sie sich einen Teil dieses kindlichen Trotzes bewahrt: „Irgendwo tief in mir bin ich ein Kind geblieben. Erst dann, wenn ich's nicht mehr spüren kann, weiß ich, es ist für mich zu spät.“

Und das Lied „I have a dream“ ist bis heute mit dem Kampf für Gleichberechtigung und der berühmten Rede von Martin Luther King verbunden. Der Text war vielleicht für die schwedisch Popgruppe „ABBA“ Vorbild, denn ihrer Single „I have dream“ geht es auch um Träume und Hoffnung.

Weiter ging es mit zwei traditionellen Stücken „For all that you have done“, eines der bekanntesten Lieder im englischsprachigen Raum, und einem Stück aus dem 16. Jahrhundert: „Wache jetzt auf“.

Mit klassischen Klängen wurde der Schlusspunkt gesetzt

Mit klassischen Klängen aus Johann Sebastian Bachs Suite Nummer 3 in D-Dur wurde in der wundervollen „Klangnacht“ der Schlusspunkt gesetzt. Das englische Weihnachtslied „Mary did you know“ wurde in der Fassung des Ehrenmitglieds Jürgen Ocker gesungen.

Mit einer besinnlichen Harmonik überzeugte „SANVoices“ auch beim traditionellen Weihnachtslied „Leise rieselt der Schnee“. Und natürlich wollten die Konzertbesucher noch eine Zugabe hören und die war auch passend für den Nachhauseweg: „Sing Your Way Home“.

Stolz auf „Chorgesang made in stanich“

Stadtsteinachs Stadtoberhaupt Roland Wolfrum ließ es sich nicht nehmen, dem Konzert beizuwohnen und zeigte sich stolz über den „Chorgesang made in stanich“.

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