Debatte
Kritik am Coburger Convent
19. Oktober 1935: Der Reichskanzler und Nazi-Führer Adolf Hitler besucht die Stadt Coburg und stattet auch dem neu geschaffenen Ehrenmal am Schlossplatz einen Besuch ab. Es wurde drei Tage später eingeweiht.
Foto: Staatsarchiv Coburg, StaCo Bildsammlung 4604
Coburg – Der Coburger Convent pflegt Traditionen weiter, die von den Nationalsozialisten vereinnahmt wurden. Zu diesem Schluss kommt der Kulturwissenschaftler Hubertus Habel. Doch seine heftigste Kritik gilt nicht dem Fackelzug.

Warum eigentlich kam der Landsmannschafter-Convent im Jahr 1872 auf die Idee, seine jährlichen Pfingsttreffen in Coburg zu veranstalten, diesem „Großdorf in der Pampa“, wie es Hubertus Habel wenig respektvoll ausdrückt? Weil Coburg mitten in Deutschland lag, aus allen Richtungen mit der Eisenbahn erreichbar war und Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha zu dieser Zeit von seinem Nimbus als nationalliberaler Fürst zehrte.

Es steckt mehr in dieser Geschichte.

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