In Kirchlauter
400.000 Euro Kredit für neue Investitionen
Für ihre zahlreichen Projekte ist die Gemeinde Kirchlauter auch auf Kredite angewisen.
Für ihre zahlreichen Projekte ist die Gemeinde Kirchlauter auch auf Kredite angewisen.
Foto: Monika Skolimowska, dpa
F-Signet von Günther Geiling Fränkischer Tag
Kirchlauter – Die Gemeinde Kirchlauter ist schuldenfrei, hat aber einiges geplant. Darunter auch ein Millionenprojekt im Jahr 2024.

„Die Gemeinde Kirchlauter ist schuldenfrei und weiter ist erfreulich, dass die Gewerbesteuer um 111.017 Euro auf 282.800 Euro und die Schlüsselzuweisungen um 62. 972 Euro auf 628.204 Eruo angestiegen sind.“ Dies betonte Kämmerer Jürgen Pfister bei der Vorstellung des Haushaltsplanes für das Jahr 2022 vor dem Gemeinderat in der „Heilig-Länder-Halle“ in Neubrunn. Dennoch plante man eine Kreditneuaufnahme in Höhe von 400.000 Euro ein, um anstehende Projekte angehen zu können.

Pfister verwies darauf, dass dies durch die nochmalige Verschiebung der Zuwendungen für die Sanierung der Oberen Wirtschaft in Neubrunn mit 187.600 Euro und den Anschluss des Ortsteils Pettstadt an die Kläranlage in Kirchlauter mit ca. 207.000 Euro auf das Jahr 2023 nicht vermieden werden konnte.

Viele Investitionen stehen an

Für das Jahr 2022 sind weitere Investitionen geplant. Die mit den höchsten Ausgaben seien hier: Kauf eines Bauhofes: 510.000 Euro; Ablösung „Dörfliser Weg“ und „an der „Maas“: 204.000 Euro; Außenbereich Obere Wirtschaft in Neubrunn: 125.000 Euro; Umgestaltung des Pausenhofs mit Spielgeräten und Datenverkabelung: 105.000 Euro; Sanierung WC-Anlage im Kindergarten Kirchlauter und Fluchttreppe: 100. 000 Euro; Sanierung Regenüberlaufbecken in Neubrunn: 70. 000 Euro; Umgestaltung Friedhof Kirchlauter: 50. 000 Euro, Funkmeldeempfänger und Ertüchtigung Sirenenanlage: 90. 000 Euro sowie Planungskosten OKZ-Zentrum in Kirchlauter: 40. 000 Euro.

Für die Jahre 2023 und 2024 habe man dann noch Sanierungen für den Kanal in Kirchlauter mit 330.000 Euro, Photovoltaikanlagen für die Kläranlage in Kirchlauter mit 40.000 Euro sowie für die Grundschule Kirchlauter mit 40. 000 Euro vorgesehen. Hinzu kommen: Umsetzung der Gigarichtlinie mit 500. 000 Euro sowie die Ortsdurchfahrt Kirchlauter mit Gehwegen: 200. 000 Euro. Für den Radweg von Kirchlauter nach Neubrunn sind 150. 000 Euro vorgesehen.

Abwassergebühren für Kirchlauterer werden wohl steigen

An Gebühren haben die Bürger bei der Abwassergebühr in Kirchlauter/Pettstadt 2,03 Euro pro Kubikmeter und im Ortsteil Neubrunn 2,46 Euro pro Kubikmeter zu zahlen. Der geringere Anteil für Kirchlauter werden sich nach Meinung von Bürgermeister Karl-Heinz Kandler (SPD) ändern und in die Höhe gehen, wenn auch Pettstadt in die Berechnung mit einbezogen werde.

Dem Gemeinderat lag ein Zuschussantrag der „Neubrunner Dorfmusikanten“ zur Ausstattung der Jungmusiker und für neue Uniformen der gesamten Gruppe vor: Die Ausstattung der Jungmusiker war mit 536 Euro und die neuen Uniformen mit 20.272 Euro angesetzt. Dafür gewährten die Räte einen Zuschuss von 4350 €. Zahlen legte Kandler auch für die Baumaßnahme des „Oskar-Kandler-Zentrums“ in Kirchlauter vor: 2,5 Mio. Euro sind für das Vorhaben (2024/2025) eingeplant.

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