Endlich fertig!
Große Freude über Radwegeröffnung bei Ibind
Den „Startschuss“ für eine kurze Radtour nach Ibind mit Landrat Wilhelm Schneider an der Spitze an der Tunnelunterquerung B 303 gaben Bürgermeister Hermann Niediek (links) und Baudirektor Manfred Rott (rechts), beobachtet von Pastoralreferentin An...
Den „Startschuss“ für eine kurze Radtour nach Ibind mit Landrat Wilhelm Schneider an der Spitze an der Tunnelunterquerung B 303 gaben Bürgermeister Hermann Niediek (links) und Baudirektor Manfred Rott (rechts), beobachtet von Pastoralreferentin Anges Donhauser und Pfarrer Michael Thiedmann (links hinter Niediek).
Foto: Helmut Will
Ibind – Das Projekt hat sich zu einer fast unendlichen Geschichte ausgewachsen. Jetzt ist der Radweg zwischen Ibind und Goßmannsdorf fertig.

Er ist 2,50 Meter breit, beginnt in Ibind, unterquert mit einem Tunnel die B 303 in Höhe der Einmündung Fitzendorf und endet nach insgesamt 1980 Metern an der Einmündung zur Goßmannsdorfer Steige. Um diese knapp zwei Kilometer ist in den vergangenen Jahren und Monaten hart gerungen worden. Doch nun war es so weit, der neue Rad- und Gehweg konnte eingeweiht werden.

Bürgermeister Hermann Niediek (CSU) von der Gemeinde Burgpreppach hieß zahlreiche Gäste willkommen und wurde von diesen in ihren Grußworten als „Geburtshelfer“ dieses Teilstücks gewürdigt. Gesegnet wurde die Wegstrecke von Pfarrer Michael Thiedmann und Pastoralreferentin Anges Donhauser.

Mit diesem Teilabschnitt der Radwegverbindung von Burgpreppach nach Hofheim geht ein Wunsch der Bevölkerung in Erfüllung

Landrat Wilhelm Schneider freute sich, dass ein weiterer Teilabschnitt der Radwegverbindung von Burgpreppach nach Hofheim fertig gestellt ist. „Damit geht ein Wunsch der Burgpreppacher, Goßmannsdorfer und Hofheimer Bevölkerung in Erfüllung“, sagte er. Schneider blickte auf das Jahr 2014 zurück, als bereits eine solche Radwegverbindung gefordert wurde. Grundstücksprobleme, hohe Kosten und der Naturschutz hätten einen zeitlichen Tribut gefordert. Wegen eines Zauneidechsenvorkommens gab es im Herbst 2021 einen Baustopp, erinnerte Schneider. „Heute können wir uns an einer tollen Radwegverbindung erfreuen, die sich gut in die Landschaft einfügt“, sagte der Landrat. Besonders die sichere Unterquerung der B 303 sei eine Glanzleistung.

Die Entscheidung über die Fortführung in Richtung Goßmannsdorf stehe kurz bevor. Radwege seien für die Entwicklung des ländlichen Raumes und besonders für den Landkreis von großer Bedeutung. Der Landkreischef ging noch auf verschiedene Probleme ein, die sich im Laufe der Baumaßnahmen ergeben hatten. An Bürgermeister Hermann Niediek gewandt, sagte Schneider: „Du hast das Projekt angestoßen und hast es vorangetrieben.“

Die Gesamtkosten von 1,05 Millionen Euro für den Radweg erhöhten sich durch die Unterbrechungen

Die Gesamtkosten einschließlich Mehraufwendungen wegen Arbeitsunterbrechungen und Entsorgungsgebühren liegen bei 1,05 Millionen Euro. Der Markt Burgpreppach hat sich daran mit 270.000 Euro beteiligt. Die reinen Baukosten bezifferte der Landrat mit 976.412 Euro, bei einer Förderung von 558.790 Euro und einem Zuschuss des Landkreises von 151.461 Euro.

Pastoralreferentin Anges Donhauser und Pfarrer Michael Thiedmann segneten den neuen Geh- und Radweg.
Pastoralreferentin Anges Donhauser und Pfarrer Michael Thiedmann segneten den neuen Geh- und Radweg.
Foto: Helmut Will

Baudirektor Manfred Rott vom Staatlichen Bauamt Schweinfurt sagte, dass man darauf bedacht sei, ein alltagstaugliches Radwegenetz zu errichten und man dieses stets perfektionieren wolle. Er wies auf die Radwegunterführung der B 303 hin, die mit 390.000 Euro zu Buche geschlagen habe. Er dankte den Grundstückseigentümer, die Teilflächen zur Verfügung stellten. Auch sei die Zusammenarbeit mit dem Landkreis Haßberge, vor allem mit dem Tiefbau-Leiter Alfons Schanz und seinem Mitarbeiter Otto Stark ausgezeichnet gewesen. Schanz selbst zeigte sich ebenfalls sehr zufrieden mit dem Ergebnis und mit der Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Straßenbauamt.

Gut 50 Personen nahmen an der Eröffnungsfeier teil. Bevor sie durch die Unterführung der B 303 in Richtung Ibind in die Pedale traten, segneten Pfarrer Michael Thiedmann und Pastoralreferentin Anges Donhauser den Radweg und stellten ihn unter den Schutz Gottes.

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