Arbeitsmarkt
Arbeitslosigkeit: Quote in ERH bei 2,4 Prozent
Die Arbeitslosenzahlen im Landkreis Erlangen-Höchstadt sind noch einmal gesunken.
Die Arbeitslosenzahlen im Landkreis Erlangen-Höchstadt sind noch einmal gesunken.
Foto: Symbolfoto: Oliver Berg/dpa
F-Signet von Redaktion Fränkischer Tag
LKR Erlangen-Höchstadt – Im Landkreis Erlangen-Höchstadt ist die Arbeitslosigkeit im Oktober noch einmal deutlich gesunken.

Der Oktober bringt saisonal üblich eine nochmalige deutliche Senkung der Arbeitslosenzahlen. So sind im Agenturbezirk Fürth mit seinen Städten Fürth und Erlangen sowie den Landkreisen Fürth, Erlangen-Höchstadt und Neustadt/Aisch-Bad Windsheim aktuell 10.908 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet.

Quote sinkt um 0,2 Prozent

Das sind 741 Personen oder 6,4 Prozent weniger als im Vormonat, aber 34 oder 0,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote ist seit September um 0,2 Prozentpunkte auf aktuell 3,2 Prozent gesunken.

Die Arbeitslosenzahlen im Oktober im Raum Bamberg, Forchheim und Erlangen
Die Arbeitslosenzahlen im Oktober im Raum Bamberg, Forchheim und Erlangen
Foto: Quelle: Agentur für Arbeit, Grafik: Franziska Schäfer

Ines Fuchs, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Fürth, sagt. „Erfreulicherweise kamen viele Jugendliche im Oktober erwartungsgemäß aus der Arbeitslosigkeit in eine Ausbildung oder Beschäftigung. Dazu kommt ein deutliches Absinken der Anzahl ausländischer Arbeitsloser. Wesentlicher Grund dafür ist der stetige Rückgang ukrainischer Arbeitsloser, die ab Juni in die Betreuung der Jobcenter gekommen sind.“

Die Zahlen aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt

Nochmals deutlich gesunken ist die Arbeitslosigkeit im Landkreis Erlangen-Höchstadt. Derzeit sind hier 1899 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 165 Personen oder 8,0 Prozent weniger als im Vormonat, aber 174 oder 10,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote ist seit September um 0,2 auf aktuell 2,4 Prozent gesunken, liegt jedoch um 0,2 Prozentpunkte höher als im Oktober letzten Jahres.

Personalnachfrage deutlich abgekühlt.

Die Personalnachfrage ist im Berichtsmonat deutlich abgekühlt. So haben die ansässigen Arbeitgeber 153 offene Stellen gemeldet. Das sind 115 Angebote oder 42,9 Prozent weniger als ein Monat zuvor und 47 oder 23,5 Prozent weniger als im letztjährigen Oktober. Seit Jahresbeginn wurden 1986 Vakanzen gemeldet. Das sind 308 Ausschrei-bungen oder 18,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 961 gemeldete Arbeitsstellen. Das sind 53 Angebote oder 5,2 Prozent weniger als im September, aber 142 oder 17,3 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit): Im Berichtsmonat sind 2456 Personen unterbeschäftigt. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt 3,1 Prozent (Vormonat: 3,2 Prozent).

Deutliche Bremsspur bei der Nachfrage in Erlangen

In der Stadt Erlangen zeigt sich bei der Personalnachfrage eine deutliche Bremsspur. So haben die ansässigen Arbeitgeber 299 offene Stellen gemeldet. Das sind 404 Angebote oder 57,5 Prozent weniger als ein Monat zuvor und 75 oder 20,1 Prozent weniger als vor einem Jahr.

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