Machbarkeitsstudie
Radweg im Weißmaintal rückt näher
Einen Radweg im Weißmaintal zwischen Kauerndorf und Ködnitz wünschen sich viele Bürger. Noch in diesem Jahr soll nun die Machbarkeit überprüft werden.
Einen Radweg im Weißmaintal zwischen Kauerndorf und Ködnitz wünschen sich viele Bürger. Noch in diesem Jahr soll nun die Machbarkeit überprüft werden.
Werner Reißaus/Archiv
F-Signet von Werner Reißaus Fränkischer Tag
Ködnitz – Das Staatliche Bauamt will im Sommer prüfen, ob ein Radweg im Weißmaintal zwischen Kauerndorf und Ködnitz verwirklicht werden kann.

Anita Sack (FW) wartete bei ihrer Premieren-Bürgerversammlung im Saal der SKC-Sportstätte nicht nur mit einer Menge Zahlen und Fakten auf, sondern zog auch noch einen Trumpf aus dem Ärmel.

Im Sommer gibt es Klarheit

„Ich freue mich über die Zusage des Staatlichen Bauamts Bayreuth, dass wir im Sommer eine Machbarkeitsstudie für den Radweg im Weißmaintal zwischen Kauerndorf und Ködnitz erarbeiten werden“, sagte sie.

Sack erinnerte die etwa 80 Zuhörer an mehrere Gespräche und eine Online-Konferenz zwischen dem Landratsamt Kulmbach und dem Bauamt. Nun gelte es, Klarheit über die Trassenführung, die bauliche Umsetzung und auch die Förderung zu schaffen.

Man müsse bei dem Projekt Rücksicht auf das Wasserschutzgebiet und die Wasserschutzzone der Stadtwerke Kulmbach nehmen.

Hohe Förderung für Reisighofweg

Ein Projekt, das schon lange auf der Agenda des Gemeinderats stehe, sei der Kernweg von Ködnitz über Reisighof bis zur Kreisstraße KU 10 beim Tierheim, sagte die Bürgermeisterin. Die Anforderungen an die Wirtschaftswege hätten sich verändert, da die heute eingesetzten Maschinen breiter und schwerer geworden seien.

Was den Reisighofweg angehe, sei eine Förderung von bis zu 85 Prozent möglich. Die Planung und Ausführung liege in der Verantwortung des Amts für Ländliche Entwicklung in Bamberg. „Die Maßnahme wird in enger Zusammenarbeit mit den Grundstückseigentümern weiterverfolgt“, sagte Sack.

Geht es nicht vielleicht auch schmaler?

Reinhard Heisinger bat, eine kleinere Ausbaubreite als die vorgesehenen 6,50 Meter zu prüfen. Ein weiteres Thema war der Hochwasserschutz für Ebersbach. Auch hier wird laut Bürgermeisterin eine Förderung geprüft.

Der Neubau einer gemeindlichen Wasserversorgung von Pinsenhof nach Haaghof sei derzeit in der Abstimmungsphase. Anita Sack nannte hier Baukosten von 175.000 Euro. Einen Förderantrag habe man bereits beim Wasserwirtschaftsamt eingereicht.

Neubau der Kita hat höchste Priorität

Mit einem Kostenaufwand von 59.000 Euro seien der Tiefbrunnen Ebersbach regeneriert und eine Brunnenpumpe eingesetzt worden. Für 44.371 habe die Gemeinde die Verbindungsstraße vom Tierheim nach Ebersbach saniert.

Höchste Priorität hat Sack zufolge der Neubau der Kindertagesstätte in Fölschnitz. „Wir wollen unsere Wohngemeinde zukunftsfähig für junge Familien machen.“

Kommt im Frühjahr die Förderzusage?

Zur Frage von Tatjana Jahreis, wann mit dem Kita-Neubau begonnen werden könne, antwortete die Bürgermeisterin, dass die Gemeinde auf die Mittelbewilligung warten müsse, auf die man im Frühjahr hoffe.

Zur Nachfrage von Helmut Kortschack, warum der Radweg an der Forstlasmühle nicht zwischen Bebauung und Bahnlinie verlegt worden sei, ließ Altbürgermeister Stephan Heckel-Michel wissen, dass die Bahn dies aus Sicherheitsgründen abgelehnt habe.

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