Heilpädagogik
Kulmbacher Rehbergheim hat neue Chefin
Das Rehbergheim ist eine Einrichtung der Heilpädagogischen Tagesstätte der Awo Kulmbach.
Das Rehbergheim ist eine Einrichtung der Awo Kulmbach.
Foto: Werner Reißaus
F-Signet von Werner Reißaus Fränkischer Tag
Kulmbach – Stefanie Daum hat die Leitung der Einrichtung mit 16 Heimplätzen von Friederike Ködel übernommen.

Das Rehbergheim der Mathilde-Trendel-Stiftung, ein Fünf- und Sieben-Tage-Internat für geistig und mehrfach behinderte Kinder und Jugendliche im schulpflichtigen Alter, steht unter neuer Leitung. Awo-Hauptgeschäftsführerin Margit Vogel stellte die Nachfolgerin von Friederike Ködel vor, die die Leitung der Heilpädagogischen Tagesstätte bei der Werner-Grampp-Schule übernimmt.

Erfahrene Heilpädagogin übernimmt die Leitung

Es ist die Heilpädagogin und Diakonin Stefanie Daum, die zuletzt am Heilpädagogischen Zentrum in Bayreuth mit vier Wohngruppen und 32 Kindern tätig war und als Fachkraft bereits viel Erfahrung mitbringt. Das Rehbergheim zeichnet sich mit seinen maximal 16 Heimplätzen in zwei Gruppen durch seinen familiären Charakter aus. Die neue Heimleiterin: „Wir nehmen jeden mit seinen Besonderheiten an, denn anders sein ist für uns normal!”

Awo-Hauptgeschäftsführerin Margit Vogel (Mitte) mit der neuen Einrichtungsleitung des Rehbergheims, Stefanie Daum (rechts), und deren Vorgängerin Friederike Ködel (links), die künftig die Einrichtung der Heilpädagogischen Tagesstätte der Awo Kulmb...
Awo-Hauptgeschäftsführerin Margit Vogel (Mitte) mit der neuen Einrichtungsleitung des Rehbergheims, Stefanie Daum (rechts), und deren Vorgängerin Friederike Ködel (links), die künftig die Einrichtung der Heilpädagogischen Tagesstätte der Awo Kulmbach leitet.
Foto: Werner Reißaus

Offen sein für die Probleme der Kinder und Jugendlichen

Die Entscheidung fiel Stefanie Daum nicht schwer, denn sie kommt aus der Kronacher Region und deshalb war für sie Kulmbach näher als Bayreuth: „Das Rehbergheim ist aber auch mit kleineren Gruppen familiärer als in Bayreuth. Ich hatte vorher nur Bürotätigkeiten und jetzt bin ich mit der Nähe zu den Kindern wieder im aktiven Dienst und diese Arbeit macht mich sehr viel Spaß.“ Im Umgang mit den Kindern und Jugendlichen ist für die ausgebildete Heilpädagogin das oberste Ziel: „Die Förderung der Kinder und Jugendlichen, aber auch für sie und ihre Probleme da sein und zuhören. Ich will einfach offen sein, dass sie wissen, ich kann zur Steffi kommen und meine Probleme und Anliegen mit ihr teilen.“

Für Stefanie Daum als Führungskraft ist auch der Umgang mit den 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wichtig: „Er wird kollegial und kooperativ sein und auch da ist es mir wichtig, zuhören und Anliegen erfassen, aber auch einmal konkrete Ansagen zu machen, das gehört auch dazu. Ich bin noch in der Einfindungsphase, aber es klappt sehr gut.“

Umbau förderte den Kontakt zur Awo Untersteinach

Friederike Ködel kam 2001 zur Awo Kulmbach. Drei Jahre später übernahm sie die Tagesstätten- und Rehbergheimleitung für die Arbeiterwohlfahrt und die Mathilde Trendel Stiftung. „Es war eine schöne, aber auch sehr anstrengende Zeit, denn wir mussten damals bei den Bauarbeiten vom alten Haus dann in den Neubau umziehen, das hat für die Bewohner und die Mitarbeiter viel Stress ausgelöst, aber es gab auch witzige Situationen mit den Bauarbeitern, die gezeigt haben, wie man richtig einen Stein auf den anderen setzt. Daran waren unsere Kinder sehr interessiert, weil sie es hautnah miterlebt haben.“ Der Umbau förderte auch den Kontakt zum Awo-Ortsverein Untersteinach, der laut Ködel das Leben im Rehbergheim sehr bereichert hat.

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