Musikwettbewerb
Kulmbacher fahren zu „Die Festung rockt“
Mustafa Mazioglu, Jannik Tonn, Nils Kratzelt und Vinzenz Ständner (von links) von der Kulmbacher Band „If We Last“.
Mustafa Mazioglu, Jannik Tonn, Nils Kratzelt und Vinzenz Ständner (von links) von der Kulmbacher Band „If We Last“.
Foto: S. Stöckel
F-Signet von Stephan Stöckel Fränkischer Tag
Kulmbach – Kurz nach Mitternacht schwebten Nils Kratzel, Mustafa Mazioglu, Vinzenz Ständner und Jannik Tonn von der Bierstadt-Combo, die sich erst im April dieses Jahres gegründet hatte, auf Wolke sieben.

Sänger und Gitarrist Nils Kratzel badete in der tobenden Menge. Haare wirbelten durch die Luft. Feinste Pop-Punkmelodien setzten sich in den Gehörgängen der über 200 Besucher fest. Die Kulmbacher Band „If We Last“ entfachte beim Vorentscheid zum Open-Air „Die Festung rockt“ im ausverkauften Jugend- und Kulturtreff „Struwwelpeter“ ein Punk-Rock-Remmidemmi, wie es nicht besser hätte sein können.

Vor 2700 Zuschauern auf der Festung Rosenberg

Acht Bands wetteiferten um die vier Tickets, die Bands aus Oberfranken vorenthalten sind. Dann stand fest: „If We Last“ macht das Rennen. Man jubelte, schrie und umarmte sich. Worte des Dankes gingen an die vielen Fans, die dem Quartett ihre Stimme gegeben hatten: „Ich habe die Energie im Publikum gefühlt, die uns getragen hat“, sagte Kratzel. Die Aussicht, im nächsten Jahr auf der Kronacher Festung vor 2700 Besuchern spielen zu dürfen, erfüllt die vier jungen Musiker mit viel Vorfreude. Das sei ein großer Schritt in einer noch jungen Karriere.

Noch ein Kulmbacher mischt beim Vorentscheid mit

Aus einem ähnlichen Holz geschnitzt, wie „If We Last“ war die Hofer Band „Counting Sheep“, deren Sänger Konstatin Schneider aus Kulmbach stammt. Mehrstimmiger Harmoniegesang mit einprägsamen Melodien, verpackt in einem kraftvollen Punksound, bescherte ihnen den zweiten Platz. Mit einem wuchtigen, grimmig-explosiven Gemisch aus Metal und Hardrock erspielte sich das Coburger Trio „FRNZ“ den dritten Platz. Die Lichtenfelser Rockcombo „Monkey Circus“, die bereits 2018 auf der Festung Rosenberg, eine gute Figur gemacht hatte, darf dort zum zweiten Mal spielen.

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