Quertreiber bändigen
Frust über Ungarn wächst
Katrin Pribyl findet, dass das Einstimmigkeitsprinzip der EU überholt ist. Es bremst die Politikfähigkeit des Bündnisses.
Foto: FT
Ukraine
Brüssel – Die EU muss in den sauren Apfel beißen und dem prorussischen Regierungsschef Orban seine Zustimmung zum Öl-Embargo abkaufen, bedauert Katrin Pribyl.

Es ist schwer zu ertragen, wie der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban die EU vor sich hertreibt und sich nicht nur gegen ein Öl-Embargo sträubt, sondern so auch die wichtigste Waffe gegen Russland abschwächt, die Geschlossenheit der EU. Und jetzt soll ausgerechnet seine Stimme mit Steuergeldern erkauft werden? Zu Recht reagieren Kritiker frustriert, dass eine autokratische Regierung, die eine nach Russland ausgerichtete Politik betrieben hat und sich auf ständigem Konfrontationskurs mit der EU befindet, Milliarden Euro und darüber ...

Es steckt mehr in dieser Geschichte.

Diesen Beitrag haben wir exklusiv für unsere PLUS-Abonnentinnen und Abonnenten erstellt. Mit PLUS bleiben Sie informiert und erfahren jeden Tag aufs Neue, was in Ihrer Region geschieht und was es bedeutet. Neugierig?

Mehr über PLUS lesen Sie hier.