Nach Abkochgebot
Trinkwasser in Oberlindelbach muss gechlort werden
Für das Ortsnetz Oberlindelbach wird vorsorglich ein Abkochgebot für das Trinkwasser angeordnet. Außerdem wird das Trinkwasser chloriert.
Für das Ortsnetz Oberlindelbach wird vorsorglich ein Abkochgebot für das Trinkwasser angeordnet. Außerdem wird das Trinkwasser chloriert.
Foto: Lukas Schulze, dpa
F-Signet von Redaktion Fränkischer Tag
Oberlindelbach – Wegen einer Trübung im Hochbehälter muss das Trinkwasser in Oberlindelbach gechlort und abgekocht werden. Das Wasser bleibt aber trotzdem trinkfähig.

Für das Ortsnetz Oberlindelbach wurde am vergangenen Wochenende aufgrund einer Wassertrübung im Hochbehälter vorsorglich ein Abkochgebot für das Trinkwasser angeordnet, teilt die Marktgemeinde Igensdorf mit.

Zwei Spülungen des Ortsnetzes sowie die Reinigung und Desinfektion der Kammern im Hochbehälter wurden durchgeführt. Nun hat das Gesundheitsamt Forchheim als weitere Vorsichtsmaßnahme die Chlorierung des Trinkwassers für das gesamte Leitungsnetz der Wasserversorgung Igensdorf angeordnet. Die beauftragte Fachfirma ist bereits vor Ort.

Wasser bleibt trinkfähig

Wichtig: Das Trinkwasser bleibt trotz der Chlorierung trinkfähig. Besondere Vorsichtsmaßnahmen im Umgang mit dem Trinkwasser sind nicht erforderlich. In Einzelfällen kann eine leichte Geruchsbelastung auftreten, die aber unbedenklich ist.

Nach Beginn der Chlorierung wird das Wasser täglich beprobt. Die Abkochanordnung gilt weiterhin nur für das Ortsnetz Oberlindelbach. In allen anderen Ortsteilen der Marktgemeinde kann das Trinkwasser normal genutzt werden.

Sobald die Laborwerte in Ordnung sind und das Gesundheitsamt grünes Licht gibt, wird die Chlorierung beendet. Der Markt Igensdorf wird über das Ende der Maßnahmen informieren.

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