Verkehrsunfall
Nächtliche Autofahrt endet auf Wiese neben HAS 12
Unfall am Sonntagmorgen auf der Kreisstraße HAS 12 bei Hainert
Das Auto der 69-Jährigen landete auf einem Wiesenstück zwischen Fahrradweg und Wald.
Foto: Christian Licha
Hainert – Spielt Alkohol eine Rolle? Eine 69-jährige Autofahrerin kam in der Nacht zum Sonntag von der Kreisstraße HAS 12 ab. Der Grund dafür ist noch unklar.

Ein Großaufgebot der Feuerwehr wurde am frühen Sonntagmorgen von der Integrierten Leitstelle (ILS) Schweinfurt zu einem Verkehrsunfall auf die Kreisstraße HAS 12 zwischen Mariaburghausen und Hainert alarmiert. Aufgrund des Alarmstichwortes „Person eingeklemmt“ rückten die Feuerwehren aus Hainert, Westheim, Knetzgau und Haßfurt mit rund 70 Einsatzkräften an. Vor Ort stellte sich die Lage dann glücklicherweise weniger dramatisch dar.

Unfall am Sonntagmorgen auf der Kreisstraße HAS 12 bei Hainert
Auf der Kreisstraße zwischen Mariaburghausen und Hainert kam eine 69-jährige Frau mit ihrem Mitsubishi alleinbeteiligt nach rechts von der Fahrbahn ab.
Foto: Christian Licha

Gegen 2.30 Uhr war eine 69-jährige Frau mit ihrem Mitsubishi Colt Richtung Hainert unterwegs, als sie in dem dortigen Waldstück aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor und nach rechts von der Fahrbahn abkam. Das Auto landete auf einem Wiesenstück zwischen Fahrradweg und Wald. Ein zufällig hinzukommender Verkehrsteilnehmer wurde auf das im Graben stehende Fahrzeug aufmerksam, weshalb er die Polizei verständigte.

Ersthelfer kümmern sich

Weitere Personen, die nachts unterwegs waren, kümmerten sich als Ersthelfer bis zum Eintreffen der Rettungskräfte vorbildlich um die Frau. Die Feuerwehren übernahmen die Verkehrsabsicherung, stellten den Brandschutz sicher und unterstützten das Rote Kreuz bei der Personenrettung, die keine technischen Hilfsmittel erforderte.

Unfall am Sonntagmorgen auf der Kreisstraße HAS 12 bei Hainert
Hainerts Kommandant und Einsatzleiter Stefan Stühler lobte die gute Zusammenarbeit der vier Feuerwehren.
Foto: Christian Licha

Entgegen der Erstmeldung war die Frau weder eingeklemmt noch eingeschlossen. Einsatzleiter Stefan Stühler meinte: „Bei der Annahme eines schlimmen Szenarios ist es immer besser, sofort entsprechende Einsatzmittel vor Ort zu haben, als diese erst zeitraubend nachalarmieren zu müssen.“

Die Beamten der Polizeiinspektion Haßfurt stellten Atemalkoholgeruch bei der Mitsubishi-Fahrerin fest. Ein entsprechender Test konnte jedoch vor Ort nicht durchgeführt werden.

Unfall am Sonntagmorgen auf der Kreisstraße HAS 12 bei Hainert
Hainerts Kommandant und Einsatzleiter Stefan Stühler lobte die gute Zusammenarbeit der vier Feuerwehren.
Foto: Christian Licha

Die Seniorin, die augenscheinlich unverletzt geblieben war, machte zudem einen verwirrten Eindruck und wurde zur Abklärung etwaiger Verletzungen und zur Durchführung einer Blutentnahme mit einem Rettungswagen in das Krankenhaus nach Haßfurt transportiert.

Weitere Unfallbeteiligte können laut Polizei ausgeschlossen werden

Die Polizeibeamten berichteten weiterhin, dass die Beteiligung eines anderen Fahrzeuges an dem Unfall ausgeschlossen werden könne. Auch sei die Frau nach ihrer eigenen Aussage nur mit mäßiger Geschwindigkeit, weit unter 100 km/h, unterwegs gewesen.

Gutes Zusammenspiel der Feuerwehren bei dem Einsatz auf der kreisstraße HAS 12

Kreisbrandinspektor Thomas Neeb und Kreisbrandmeister Bernhard Finger machten sich am Einsatzort ein Bild der Lage und konnten sich von dem guten Zusammenspiel der Feuerwehren überzeugen. Nach gut einer Stunde war der Einsatz beendet. Das Unfallfahrzeug wurde durch ein Bergungsunternehmen abgeschleppt.

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