Für die 26 Teilnehmenden des United Nations Military Observer Course (UNMOC) gehen aufregende, aber auch anstrengende Tage zu Ende. Sie sind erfolgreich am Ende ihrer Ausbildung angelangt und können zukünftig in UN-Missionen in aller Welt eingesetzt werden. Während einer feierlichen Zeremonie in Karlstadt wurden sie als UN-Militärbeobachter zertifiziert.
Bürgermeister, Michael Hombach, wünschte allen neuen Militärbeobachtern viel Erfolg auf ihren Missionen und dankte „für ihren unermüdlichen Einsatz für den Frieden“. Oberst Werner Klaffus, Kommandeur des Ausbildungszentrums, überreichte im Anschluss die Lehrgangszertifikate.
Hinter den Soldatinnen und Soldaten, die aus 14 unterschiedlichen Nationen stammen, liegen „fordernde, spannende sowie lehrreiche Tage“, schreibt die Pressestelle der Bundeswehr in einer Mitteilung. In verschiedenen Situationen mussten sie während der Übung ihre bis dahin erlernten Fähigkeiten unter Beweis stellen. Einen UN-Militärbeobachter zeichnet eine Kombination aus Fachwissen, Neutralität und Empathie aus. Sie müssen unparteiisch sein und dürfen keine Waffen tragen. Das erfordert ein hohes Maß an Verhandlungsgeschick im Umgang mit Konfliktparteien.
Wie es den Soldaten und Soldatinnen während der Übungen erging:
Die Abschlussübung bestand aus unterschiedlichen Szenarien einer UN-Mission. Für die Teilnehmenden hielt sie so manche Überraschung bereit, wie die Hilfe bei einem Verkehrsunfall, Schutz von Zivilbevölkerung oder Verhandlungen mit Rebellenführern. „Es gibt dabei kein starres Drehbuch. Der Erfolg ist davon abhängig, wie handlungssicher sich die Lehrangsteilnehmenden in den zahlreichen Situationen verhalten“, erklärt Leif-Lennard, Pressesprecher der Bundeswehr.















