Lebensretter
Was der Feuerwehrstützpunkt Untersiemau braucht
Der Atemschutzbeauftragte der Feuerwehren in Untersiemau, Dirk Engel, erklärt Bürgermeister Rolf Rosenbauer und den Bauausschussmitgliedern die Funktionsweise eines Atemschutzgerätes.
Der Atemschutzbeauftragte der Feuerwehren in Untersiemau, Dirk Engel, erklärt Bürgermeister Rolf Rosenbauer und den Bauausschussmitgliedern die Funktionsweise eines Atemschutzgerätes.
Alexandra Kemnitzer
F-Signet von Alexandra Kemnitzer Fränkischer Tag
Untersiemau – Im Gebäude der Feuerwehr Untersiemau werden Atemschutzgeräteträger ausgebildet und ausgestattet. Dafür muss die Gemeinde einiges investieren.

Die Mitglieder des Ausschusses für Infrastruktur, Bauen und Umwelt der Gemeinde Untersiemau besichtigten das Stützpunkt-Feuerwehrzentrum Untersiemau. Dort wurde unter anderem die Atemschutzwerkstatt umgebaut und neu ausgestattet. Die Gesamtausgaben belaufen sich auf rund 16.700 Euro.

Dass sich diese Investition geloht hat, machte der Atemschutzbeauftragte der Feuerwehren in Untersiemau, Dirk Engel, mit seinen ausführlichen Erläuterungen deutlich. Unter anderem werden in der Atemschutzwerkstatt Masken nach Einsätzen für die Untersiemauer und die Schernecker Wehr gereinigt, aber auch Sauerstoffflaschen für Nachbarwehren befüllt.

„Atemschutzgeräteträger gehen da rein, wo andere rausgehen“

Bei etwa 25 bis 30 Einsätzen, die jährlich von den Dienstleistenden absolviert werden, sind auf den Einsatzfahrzeugen auch immer Atemschutzgeräte mit dabei. „Die Atemschutzgeräteträger gehen nämlich da rein, wo andere raus gehen“, erklärte Kommandant Julian Henkel. Somit sind die Geräteträger nicht nur bei Bränden gefragt, sondern überall da, wo sich gefährliche Stoffe in der Luft befinden.

Dirk Engel, Atemschutzbeauftragter der Feuerwehren in Untersiemau,  Dirk Engel   (3.v.r.),  gab den Ausschussmitgliedern zur Atemschutzwerkstatt Erläuterungen.
Dirk Engel, Atemschutzbeauftragter der Feuerwehren in Untersiemau, Dirk Engel (3.v.r.), gab den Ausschussmitgliedern zur Atemschutzwerkstatt Erläuterungen.
Alexandra Kemnitzer

Im Laufe der weiteren Besichtigung informierte der Kommandant, dass im Untersiemauer Gerätehaus auch überregionale Schulungen für Atemschutzgeräteträger und Maschinisten oder auch Workshops durchgeführt werden.

Reparaturen und neuer Anstrich im Feuerwehrgerätehaus Untersiemau notwendig

Aus diesem Grund seien kleinere Arbeiten im Treppenhaus und im Schulungsraum notwendig. Einiges müsste neu gestrichen und ausgebessert werden, die Türbänder seien locker, auch das Schließsystem sei in die Jahre gekommen. Es sollte alles top sein. Schließlich fänden sich hier Feuerwehrdienstleistende aus dem südöstlichen Bereich des Landkreises zu den entsprechenden Schulungen ein.

Nach dem Rundgang durch den Stützpunkt erinnerte Bürgermeister Rolf Rosenbauer: „Wir müssen uns auch der Thematik Feuerwehrbedarfsplan annehmen.“ Neben einem zweiten Rettungsweg müssten auch Umkleiden für die weiblichen Aktiven geschaffen werden.

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