Jupps Gartentipps
Eigenanbau: Gemüse wird immer beliebter
Rucola
Es muss nicht immer Milch oder Käse sein. Auch bestimmte Gemüsesorten wie Rucola liefern dem Körper eine Menge Calcium.
Foto: Inga Kjer/dpa-tmn
Bamberg – Der Hobbygärtner genießt es, frisches und unbehandeltes Gemüse im eigenen Garten ernten zu können. Jetzt kann Rucola gepflanzt werden.

Der Gemüseverzehr in Deutschland steigt seit Jahren kontinuierlich an. Auch wenn wir nach wie vor im Vergleich zu den Bewohnern der Mittelmeerländer oder auch unserer westlichen Nachbarn noch deutlich hinterherhinken, so geht doch der Trend immer mehr in die Richtung der leichten und gesunden Ernährung. Durch Reisen und Einflüsse ausländischer Mitbewohner wird schon ganz anders gekocht als früher.

Gemüse und Obst ohne Chemie

Der Freizeitgärtner ist in einer beneidenswerten Lage. Er kann noch Obst und Gemüse ganz frisch und ohne chemische Behandlung aus dem Garten holen. Sie enthalten außerdem noch alle Vitalstoffe. Die verschiedenen Vorratsmöglichkeiten machen es außerdem möglich, zu allen Jahreszeiten mit hochwertigen Erzeugnissen aus dem eigenen Garten versorgt zu sein. Wer pflanzliche Kost bevorzugt, macht bei der Ernährung fast alles richtig. Mit einem Minimum an Kalorien und Maximum an Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen werden wir beim Verzehr von Gemüse, Obst und Salat versorgt. Dazu kommen noch nicht erforschte Substanzen, welche die Gesundheit fördern. Besonders den sekundären Pflanzenstoffen wird immer mehr Bedeutung beigemessen.

Rucola im Mai aussäen

Jetzt ist sicherer Zeitpunkt zum Anbau von Rucola im Freiland.  Die letzten Aussaaten sollten bis Anfang und Mitte September stattfinden. Am besten ist bei Rucola eine Reihensaat, um den Boden hacken zu können. Der Reihenabstand von 15 bis 20 Zentimeter sollte eingehalten werden. Das sind etwa 30 bis 25 Pflanzen pro laufenden Meter. Die Ablagetiefe sollte 0,5 bis einen Zentimeter betragen. Damit die die Saat nicht austrocknet, kann man direkt nach dem Säen diese kurzfristig mit einem Vlies abdecken. Auch eine Vorkultur in kleinen Töpfen wie zum Beispiel Joghurtbecher ist möglich. Ausgepflanzt wird dann, wenn die Pflänzchen eine Höhe von drei Zentimeter erreicht haben. Je nach Jahreszeit sind etwa ein bis drei Schnitte möglich. Am besten ist es, kleine Mengen in einem 14-tägigen Rhythmus auszusäen, um fortlaufend frisches Grün zu haben.