Auszeichnung
Vorreiter für Umweltschutz
Stefan Zenk (rechts) und Bürgermeister Bernd Ruppert mit der Urkunde für die Nominierung zum Preis des Mittelstandes.
Stefan Zenk (rechts) und Bürgermeister Bernd Ruppert mit der Urkunde für die Nominierung zum Preis des Mittelstandes. // Zenk
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Hausen

Der Steinmetzbetrieb Zenk mit Sitz in Hausen hat eine neue Wasseraufbereitungsanlage für 4000 Liter in Betrieb genommen. Bürgermeister Bernd Ruppert besichtigte die neue Anlage und überzeugte sich von deren Leistungsfähigkeit. Unter anderem wegen dieses Engagements für Nachhaltigkeit und Umweltschutz wurde das Unternehmen in diesem Jahr auch für den großen Preis des Mittelstandes nominiert.

„Stefan Zenk gehört mit seinem Unternehmen zu den Vorreitern in der Region“, sagte Ruppert. Die neueste Innovation ist eine Wasseraufbereitungsanlage. „Das Wasser wird immer wieder gereinigt und kann so zu 97 Prozent wieder verwendet werden“, erzählt Zenk bei der Vorstellung der Anlage. „Auf diese Weise entsteht kaum Abwasser und das ist gut für den Umweltschutz“, erklärt der Bürgermeister, gleichzeitig Vorsitzender des Abwasserzweckverbandes ist.

Schon seit vielen Jahren arbeitet Zenk mit seinem Unternehmen daran, möglichst energieautark zu sein: „Das reduziert die Kosten und spart CO2-Emmissionen ein.“ Deshalb hat er eine 25 Kilowatt-Peak-Photovoltaikanlage auf dem Dach der Werkhalle installiert. „Wir verfügen über unseren eigenen Strom und jetzt reinigen wir auch unser Wasser selbst und können es zu einem sehr hohen Anteil im Produktionskreislauf wieder verwenden“, so der Familienunternehmer. Zudem unterhält das Unternehmen zwei Elektroautos.

Das Engagement für den Umweltschutz ist auch einer der Gründe, warum das Unternehmen mit Sitz in Hausen für den großen Preis des Mittelstandes nominiert wurde. Der Preis zählt deutschlandweit zu den begehrtesten Wirtschaftsauszeichnungen. red

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