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Adelsdorfer Radsportler erklimmen 2760-Meter-Gipfel in den Südtiroler Alpen
Drahtige Burschen: Die Nabenputzer des ASC Adelsdorf bezwangen während ihres diesjährigen Trainingslagers im Stilfser Joch den einen oder anderen Höhemeter. Die Ältesten unter ihnen sind über 70 Jahre alt.
Drahtige Burschen: Die Nabenputzer des ASC Adelsdorf bezwangen während ihres diesjährigen Trainingslagers im Stilfser Joch den einen oder anderen Höhemeter. Die Ältesten unter ihnen sind über 70 Jahre alt.
Foto: RSC Adelsdorf
Adelsdorf – In der vergangenen Woche stand nach der Corona- Pause wieder das jährliche Trainingslager der Nabenputzer vom RSC Adelsdorf an. Es ging ins Stilfser J...

In der vergangenen Woche stand nach der Corona- Pause wieder das jährliche Trainingslager der Nabenputzer vom RSC Adelsdorf an. Es ging ins Stilfser Joch (Stelvio) in Südtirol. Am ersten Tag fuhren die Sportler gleich nach der Ankunft eine Runde um den Reschensee: 70 Kilometer mit etwa 700 Höhenmetern und kurzen Anstiegen von bis zu 15 Prozent.

Am nächsten Morgen fiel dann der Startschuss für den „Stelvio“ in Prad – ein Mythos unter den Radsportlern. Vorrangiges Ziel war, dass alle Beteiligten den Gipfel auf 2760 Meter Höhe erreichen. Bei Temperaturen knapp unter 30 Grad und schwieriger Sauerstoffaufnahme – wegen der dünner werdenden Höhenluft – war das keine leichte Aufgabe. Dennoch genoss jeder der Sportler stolz den Blick vom Stelvio auf die herrliche Landschaft und die gefahrenen Kehren. Die jeweiligen Fahrzeiten lagen zwischen 1:48 und 3:30 Stunden. „Ehrenkapitän“ Ossi Herold und Achim Masatz bezwangen den Berg im stolzen Alter von über 70 Jahren problemlos.

Die Tour war aber nicht das Ende des Trainingslagers. Am nächsten Tag waren erneut Bergankünfte auf den Stelvio geplant – nun aber über den weniger bekannten aber landschaftlich sehr viel reizvolleren Umbrailpass. Kapitän Alfred Bär, Benny Rudin und Robert Zehmisch fuhren zusätzlich nach Bormio und kehrten dann zum zweiten Mal an diesem Tag auf den Stelvio zurück. Damit standen weitere 1400 Höhenmeter auf ihren Konten.

Panoramatour am letzten Tag

Am letzten Tag ging es auf eine Panoramatour: hinauf nach Sulden auf etwa 2000 Meter Höhe, wobei 1020 Höhenmeter zu bewältigen waren. Hiernach zog Kapitän Bär das Resümee des Trainingslagers: „Das Wichtigste ist, dass wir keinen Unfall und keinen Sturz hatten. Bemerkenswert war, dass weder ein technischer Defekt und nicht einmal ein Plattfuß uns geärgert haben. Schade, dass einige Nabenputzer nicht teilnehmen konnten.“ Die Gesamtbilanz des Trainingslagers: 2501 Kilometer und 65 152 Höhenmeter. red