Der Volkschor Herzogenaurach lud zu seiner Jahreshauptversammlung ein. Es standen auch Neuwahlen und Ehrungen an.
Manfred Vogel führte aus, welche finanziellen Herausforderungen der Verein in diesem Jahr zu meistern hat. Zunächst musste ein neuer Getränkekühlschrank angeschafft werden, weil der alte nicht in der neu gestalteten Küche des Generationen.Zentrums Herzogenaurach aufgestellt werden durfte. Hinzu kommt, dass der Verein für die Raumnutzung seit letztem Jahr eine Miete bezahlen muss. Außerdem wurde die Entlohnung des Chorleiters angepasst, der seine Masterprüfung mit der Traumnote 1,0 absolviert hatte.
Da im vergangenen Jahr kein Sonderpreis bei der Weihnachtsspenderei der Sparkasse ausgelobt wurde, den der Volkschor zuvor zweimal in Folge abräumen konnte, fehlen diese Zusatzgelder leider für die geplanten Stimmbildungsmaßnahmen. Durch die Spendeneinnahmen über die Plattform „Betterplace“, die Martin Jaeger betreut, kann die Stimmbildung vor den Proben für einzelne Mitglieder aber weiterhin angeboten werden, wenn auch nur zeitlich verkürzt. Das seien Kompromisse, die zwar wehtäten, aber den finanziellen Möglichkeiten des Vereins entsprächen. Probensamstage bleiben weiterhin fester Bestandteil des Jahresprogramms.
Zusammen mit Birgit Lechner ehrte Manfred Vogel langjährige Mitglieder, allen voran Andrea Kawelke, die schon seit 40 Jahren aktiv im Chor singt; sie hatte von 2004 bis 2012 das Amt der Ersten Vorsitzenden inne und war weitere zwei Jahre als Beirätin für den Verein tätig.
Auf eine 30-jährige Mitgliedschaft können Helmut Popp, Elsbeth und Manfred Braun sowie Anneliese Enkling zurückblicken. Hans-Oskar Kawelke erhielt seine Urkunde für 20 Jahre.
Horst Müller wurde nicht nur für seine zehnjährige Mitgliedschaft geehrt, sondern auch dafür, dass er während dieser Zeit die „alte“ Homepage gepflegt und damit aktuell gehalten hatte. Inzwischen hat der Verein einen neuen Internetauftritt, der maßgeblich von Pia Köhler initiiert wurde.
Chorleiter Patrick Bullinger betonte, dass er immer noch sehr glücklich mit dem Volkschor sei und sich freue, dass inzwischen einige junge Leute in den Chor eingetreten seien. Sein Kommentar dazu: „Wir bleiben jung.“
Hoffnung auf Zuschüsse
Kassiererin Maria Müller berichtete ausführlich über die Ausgaben und Einnahmen der vergangenen zwei Jahre und hofft nun, dass die beantragten Zuschüsse zum Beispiel vom Fränkischen Sängerbund nicht gekürzt würden. Die Kassenprüfer Helmut Köhler und Ernst Dittrich hatten keinerlei Beanstandungen. Am Ende wurden die Kassiererin und der gesamte Vorstand von den Mitgliedern entlastet.
Dann standen Neuwahlen an. Das neue Fünfergremium besteht nun aus Silke Görner, Helmut Handrich, Martin Jaeger, Maria Müller und Manfred Vogel. Außerdem wurden wieder vier Beisitzerinnen gewählt: Michaela Daßler, Sonja Gundlack, Iris Komann und Birgit Lechner.
Die Kassenprüfer wurden in ihrem Amt bestätigt. red










