Nachhaltigkeit
Schaeffler will klimaneutral werden
Herzogenaurach – Die Schaeffler Gruppe will ab dem Jahr 2040 klimaneutral wirtschaften. Dieses Ziel bezieht die gesamte Lieferkette mit ein und wird mit ambitionierten...

Die Schaeffler Gruppe will ab dem Jahr 2040 klimaneutral wirtschaften. Dieses Ziel bezieht die gesamte Lieferkette mit ein und wird mit ambitionierten Nachhaltigkeitszielen untermauert, wie es in einer Mitteilung am Dienstag hieß. Demnach beschleunigt der Konzern damit das Tempo im Hinblick auf die im Jahr 2019 beschlossene Nachhaltigkeits-Roadmap.

Wie es heißt, wird die eigene Produktion bereits ab 2030 klimaneutral sein, bis 2025 sollen bereits drei Viertel der Produktionsemissionen vermieden werden. Die in der Lieferkette entstehenden Emissionen der Vorprodukte und Rohstoffe werden dann bis 2030 um 25 Prozent reduziert. Bis 2040 will die Schaeffler Gruppe auch in diesem Bereich Klimaneutralität erreichen. Basisjahr für alle Berechnungen ist das Jahr 2019.

Vorstandsschef Klaus Rosenfeld: „Nachhaltigkeit spielt eine zentrale Rolle bei der Umsetzung unserer Unternehmensstrategie. Die Dekarbonisierung (…) hat für uns höchste Priorität. Damit stärken wir unsere Stellung als bevorzugter Technologiepartner und Anbieter von nachhaltigen Lösungen und Produkten, beispielsweise in den Bereichen E-Mobilität und erneuerbare Energien.“

Die ersten Ziele hat Schaeffler bereits erreicht: Seit 2020 stammt Unternehmensangaben zufolge der zugekaufte Strom aller deutschen Produktionsstandorte zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen. Auch dadurch konnten vergangenes Jahr etwa 260 000 Tonnen CO2 vermieden werden. Bis 2024 sollen alle Standorte weltweit 100 Prozent regenerativ erzeugten Strom beziehen. Zudem werden bis 2024 kumulierte Energieeffizienzgewinne von 100 Gigawattstunden angestrebt. Das entspricht etwa dem jährlichen Stromverbrauch von 28 500 Dreipersonenhaushalten in Deutschland. red