Seit einem halben Jahrhundert treffen sich in Bad Bocklet Christinnen und Christen, um miteinander zu beten und sich über ihren Glauben auszutauschen. Der Bad Bockleter Gebetskreis, der 1976 ins Leben gerufen wurde, hat viele inspiriert und in ihrem Glauben gefestigt, heißt es in einer Pressemitteilung. Folgerichtig wurde die Feier mit einem Dank- und Segnungsgottesdienst in der Pfarrkirche St. Laurentius in Bad Bocklet gefeiert.
Modernen Formen zugeneigt
Dass man dabei modernen Glaubensformen zugeneigt ist, zeigte sich bereits im Lobpreis vor der Eucharistiefeier. Die Gruppe „Corda“ spielte moderne, rhythmische Weisen. Feierlich gestalteten Pater Velangini Thumma und Diakon Michael Sell den Gottesdienst.
In ihrer Rede ging die Leiterin des Gebetskreises, Martha Schmitt, auf die Historie ein. Sie erinnerte in Dankbarkeit an die im letzten Jahr verstorbene Eva Popp, die den Gebetskreis nicht nur ins Leben gerufen, sondern ihn über viele Jahre mit großem Einsatz geprägt hat. „Besonders am Herzen lagen ihr auch die Menschen, die Hilfe brauchen“, betonte Schmitt. Der Gebetskreis sei ein gemeinsames Werk, und alle stünden heute auf dem Fundament, das sie und andere mitgelegt haben. Für diejenigen, die heimberufen worden sind, wurden während des Gottesdienstes Kerzen entzündet, sodass sie symbolisch beim Jubiläum mit dabei waren.
Gedenken an Gründerin Eva Popp
Margarete Rothaug vom Diözesanteam der charismatischen Gebetsgruppen in der Diözese Würzburg wünschte der Gebetsgruppe weiterhin viel Kraft und Gottes Segen. Sie bedankte sich posthum bei der Gründerin Eva Popp für deren großen Einsatz und zeigte sich sehr dankbar für die jährlichen Einkehrtage im Kurhaus. Ebenso zollte sie Martha Schmitt ihren Dank, die monatlich die Gebetstreffen organisiert.
Martha Schmitt überreichte im Rahmen des Gottesdienstes Anni Rachor einen Blumenstrauß, die seit fünfzig Jahren Mitglied des Gebetskreises ist.
Dass man im Gebetskreis auch an diejenigen denkt, denen es nicht so gut wie den Menschen in Deutschland geht, wurde deutlich: Die Spendensumme dieses Tages wird nach Bosnien und Indien zu den Armen weitergegeben.
Im Anschluss an den Gottesdienst durfte natürlich ein gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen nicht fehlen. Denn die Gemeinschaft wird im Gebetskreis großgeschrieben, so die Pressemitteilung. red









