Hammelburg
64 Absolventen verabschiedet
Unser Foto zeigt die besten bei der Verabschiedung der Absolventen der Jakob-Kaiser-Realschule (hinten, von links): RSD Christian Buchner, Landrat Mario Götz, 2.Bürgermeister Joachim Hochgeiger sowie (vorne, von links) Valentina Veth (10b), Hannah...
Unser Foto zeigt die besten bei der Verabschiedung der Absolventen der Jakob-Kaiser-Realschule (hinten, von links): RSD Christian Buchner, Landrat Mario Götz, 2.Bürgermeister Joachim Hochgeiger sowie (vorne, von links) Valentina Veth (10b), Hannah Dees (10a) und Angelina Lamanna (10c).Volker Fella // 
Signet des Fränkischen Tags von Frank Scheckenbach
Hammelburg

64 Absolventen der Jakob-Kaiser-Realschule wurden verabschiedet, neunmal gab es Auszeichnungen für besondere Leistungen. Die Jahrgangsbesten heißen Hannah Dees (10a), Valentina Veth (10b) und Angelina Lamanna (10c).

Mit einer ökumenischen Feier in der Stadtpfarrkirche St. Johannes und der anschließenden Verleihung der Abschlusszeugnisse wurden die 64 Absolventinnen und Absolventen der Jakob-Kaiser-Realschule feierlich verabschiedet. Die Lehrerband sowie die beiden Sängerinnen Luise Fenn (10a) und Lina Mützel (10b) sorgten für die passende musikalische Umrahmung.

Am Anfang stand der Abschlussgottesdienst, der von Schülern der 10. Jahrgangsstufe unter Leitung der Lehrkraft Eva Reck mitgestaltet wurde. Nach der Begrüßung durch Pastoralreferent Markus Waite folgte zunächst das Duett „Halleluja“ der beiden Sängerinnen.

In seiner Ansprache griff Markus Waite die vielen positiven Aspekte der vorherigen Lesung auf und hob hervor, dass alle Abschlussschüler jemanden brauchen, der sie mit Kenntnis, Erfahrung und Vertrauen begleiten kann. Wie der Engel Raffael seien Menschen zum genau richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort und begleiteten andere.

Im Mittelpunkt der Feier standen die Übergabe der Abschlusszeugnisse durch die Klassenleitungen der Abschlussklassen sowie weitere Auszeichnungen für besondere Leistungen. Jahrgangsbeste war Valentina Veth mit einem Notendurchschnitt von 1,18.

Schulleiter Christian Buchner blickte in seiner Ansprache auf das Jahr 2020 zurück: Großbritannien trat aus der EU aus, die Wiedervereinigung jährte sich zum dreißigsten Mal, vor allem aber prägte Corona dieses Jahr für die Menschen und natürlich auch für die Schüler.

Der 13. September sei der erste Schultag an der Jakob-Kaiser-Realschule für die heute Verabschiedeten gewesen. „Wer sich nicht bewegt, spürt seine Fesseln nicht“, so ein Zitat des Namensgebers der Schule. So wünschte der Schulleiter den Schülern, dass sie sich bewegen, mit Mut vorankommen und dabei von Werten geleitet bleiben.

Der neue Landrat Mario Götz gratulierte im Namen des Landkreises und auch ganz persönlich zum erfolgreichen Abschluss. Er verwies einerseits auf die Freude dieses Tages, andererseits aber auch darauf, dass es ein Tag des Abschieds sei. Zudem richtete er einen Dank an die Eltern und Familien, denn sie geben ihren Kindern Rückhalt und Unterstützung. „Die Zukunft gehört denjenigen, die bereit sind, ihre Chancen zu ergreifen“, gab er den Schülern mit auf den Weg.

Der zweite Bürgermeister der Stadt Hammelburg, Joachim Hochgeiger, beglückwünschte die Absolventen ebenfalls und hob hervor, dass die Schule viel mehr als Fachwissen vermittle und viele weitere Fähigkeiten erlernt worden seien.

Glückwünsche übermittelte auch die Elternbeiratsvorsitzende Nancy Göbel, die auf den Stolz der Eltern verwies, den diese beim Anblick ihrer Kinder empfänden. Zudem hob sie hervor, dass es mehr gebe, als im Zeugnis stehe. Dort stehe nämlich nicht, wer andere zum Lachen gebracht und wer nie aufgegeben habe.

Im Namen der Schüler erinnerte Paulina Sitter an die Bedeutung der Schule als Ort, an dem sie geworden seien, was sie heute seien, und daran, dass viele Freundschaften bleiben würden.

Hier und da rief die Rede der drei Klassenleiter Caroline Pray, Patrick Pierson und Kim Hübner ein Schmunzeln hervor, als sie berichteten, wie sie reagierten als sie die Klassen nach der 8. Jahrgangsstufe übernommen hatten, und dann die letzten beiden Schuljahre Revue passieren ließen. Dabei wurden Höhepunkte aus dem Schulalltag und insbesondere von der Abschlussfahrt nach Hamburg beziehungsweise München zum Besten gegeben.

Anschließend wurde bei einem Empfang in der Jakob-Kaiser-Realschule auf den Erfolg aller angestoßen und der Abend mit vielen netten Gesprächen beendet.

 Frank Scheckenbach

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