Der MSC Bad Brückenau hat am 19. Oktober gemeinsam mit Schulklassen des Franz‑Miltenberger‑Gymnasiums sowie der Mittelschule Bad Brückenau am Verkehrssicherheitsprogramm „Achtung Auto 2.0“ des ADAC Nordbayern teilgenommen. Der ADAC‑Trainer vermittelte den Kindern im Alter von zehn bis zwölf Jahren wichtige Grundlagen rund um das richtige Verhalten im Straßenverkehr, wie es in einer Pressemitteilung des MSC heißt.
Im Mittelpunkt standen die Begriffe Reaktionsweg, Bremsweg und der daraus entstehende Anhalteweg. Durch anschauliche Übungen und einen sportlich‑spielerischen Frageteil lernten die Schülerinnen und Schüler, wie schnell eine Reaktion im Straßenverkehr erfolgen muss – und wie stark Ablenkung, Alkohol, Drogen, die Nutzung des Handys oder auch der Zustand der Fahrbahn den Bremsvorgang beeinflussen können.
„Reaktionsweg und Bremsweg ergibt den Anhalteweg!“
Besonders eindrucksvoll war die praktische Erfahrung im ADAC‑Fahrzeug: Die Kinder konnten bei einer Mitfahrt selbst erleben, wie sich ein Bremsvorgang anfühlt und warum korrektes Anschnallen lebenswichtig ist. Dabei wurde auch darauf hingewiesen, dass Sicherheitsgurte bei kleineren Personen – Kindern wie Erwachsenen unter 1,50 Meter besonders sorgfältig angepasst werden müssen.
„Es sollte auf die Größe des Kindes geachtet werden, auch Erwachsene die unter 1,50 Meter sind müssen schauen, dass der Gurt richtig sitzt.“ Der ADAC-Nordbayern und der MSC Bad Brückenau zeigte sich sehr zufrieden mit der Veranstaltung. Die Mischung aus Theorie, Bewegung und realen Verkehrssituationen vermittelte den Kindern ein nachhaltiges Verständnis für Gefahren im Straßenverkehr.
„Kleinigkeiten können Leben retten!“, fasste Sportleiter Gernot Riemey die Bedeutung des Trainings zusammen. red





