Varroamilbe
Biotechnische Verfahren für Imker
Die Varroamilben befallen bevorzugt Drohnenlarven (männliche Honigbienen), da sie sich in der Drohnenbrut besser vermehren können.
Die Varroamilben befallen bevorzugt Drohnenlarven (männliche Honigbienen), da sie sich in der Drohnenbrut besser vermehren können. // Archivfoto: mirkograul/Adobe Stock
Bad Brückenau

Der Imkerverein Bad Brückenau setzt seine Fortbildungsreihe zum Thema Varroamanagement fort und lädt am Dienstag, 10. März, zu einem Imkerstammtisch mit Fachvortrag ein. Beginn ist um 18.30 Uhr im Gasthof zum Biber in Speicherz. Thema des Abends ist „Varroamanagement II – Biotechnische Verfahren“, heißt es in einer Pressemeldung.

Im Fokus stehen biotechnische Strategien zur Varroakontrolle, die einen zentralen Baustein einer nachhaltigen und schonenden Bienenhaltung darstellen. Behandelt werden unter anderem brutfreie Behandlungskonzepte, die (Drohnen-) Brutentnahme, verschiedene Käfigverfahren sowie deren Auswirkungen auf den Bien. Darüber hinaus wird erläutert, wann welche Methode sinnvoll ist und wie sie praxisnah und sicher angewendet werden kann.

Ein Ausblick auf die Tropilaelapsmilbe, einen möglichen zukünftigen Parasiten der Honigbiene, rundet den Vortrag ab.

„Biotechnische Verfahren sind aus meiner Sicht der Schlüssel für die Zukunft der Bienenhaltung“, betont Christian Benker, 2. Vorsitzender des Imkervereins Bad Brückenau, Fachwart und Bienensachverständiger.

„Sie ermöglichen es uns, den Varroadruck wirksam zu senken und gleichzeitig die Belastung für die Bienen so gering wie möglich zu halten. Gerade vor dem Hintergrund zunehmender Herausforderungen für die Imkerei ist fundiertes Wissen in diesem Bereich unverzichtbar.“

Die Veranstaltung richtet sich an Imkerinnen und Imker aller Erfahrungsstufen, aber auch an interessierte Gäste, die sich intensiver mit zeitgemäßem Varroamanagement beschäftigen möchten. Im Anschluss an den Vortrag lädt der Verein wie gewohnt zum gemütlichen Austausch und zur Diskussion im Rahmen des Imkerstammtisches ein. Der Eintritt ist frei. red

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