Bad Kissingen
CSU-Stadtgespräch beschäftigte sich mit der Jugend
Robin Kuhn (links) mit Moderator Ulrich Kutz beim Stadtgespräch.Fritz Lang
Robin Kuhn (links) mit Moderator Ulrich Kutz beim Stadtgespräch.Fritz Lang // 
Bad Kissingen

Nach der Sommerpause hat die Reihe der regelmäßigen Stadtgespräche der CSU im September wieder begonnen. Thema war diesmal die Jugend in Bad Kissingen. Dazu eingeladen hatte Ulrich Kutz, der Moderator und Organisator der CSU-Stadtgespräche, Robin Kuhn. Er ist der Vorsitzende der Jungen Union Bad Kissingen und im Kreisverband. Er ist auch Vorsitzender des Ortsverbands Reiterswiesen/Arnshausender Kissinger CSU. Mit nur 23 Jahren hat er sich mit großem Engagement den Aufgaben gestellt, in der Ortspolitik und im Kreis mehr für die Jugend auf den Weg zu bringen, heißt es in einer Pressemitteilung der CSU Bad Kissingen.

Robin Kuhn schilderte sehr lebendig verschiedene Aktivitäten und künftige Vorhaben. Wichtig ist ihm die richtige Kombination aus Politik und „Party“. So will er dem Vorurteil vieler Bürger begegnen, dass die Jugend sich nicht genügend engagiert.

Auf verschiedenen Ebenen innerhalb der Partei, aber auch in der breiten Bevölkerung will er die Junge Union wieder zu einem wichtigen Faktor in der Ortspolitik machen. Dabei schildert Kuhn die gute Kooperation mit anderen Organisationen, wie zum Beispiel der Jungen Union in Hammelburg, aber auch der Senioren Union, den Ortsverbänden der CSU und viele weitere Gelegenheiten. Er hat bereits eine große aktive Truppe um sich versammelt und 110 Mitglieder erreicht.

Internet stärker nutzen

Er berichtet, dass die Junge Union auch in Bayern einen Sonderstatus erreicht hat und auch auf Bundesebene immer wieder Akzente setzt. Ulrich Kutz betont den Kampf der Jungen Union auch im Bundestag im Zusammenhang mit der geplanten Rentenentwicklung. Dies war ein wichtiges Thema der Diskussion, auch im Zusammenhang mit der Entwicklung des von der Regierung geplanten Vorsorge-Depots.

Die Diskussionsteilnehmer gaben interessante Hinweise, wie man die Arbeit der Jungen Union und ihres Vorstandes unterstützen kann. Insbesondere wurde angeregt, das Internet wesentlich stärker als bisher zu nutzen. Kuhn wies auf bereits bestehende Internetpräsenz hin und versprach, sowohl die Internetpräsenz, aber auch auf allen anderen Ebenen, den Orts- und Kreisverband der JU sichtbar zu machen. Vor allem möchte er mit seinen Vorstandsmitgliedern darstellen, für was die Junge Union auch innerhalb der CSU steht.

Im Moment wird gerade an der Zusammenstellung und Veröffentlichung eines Jahresprogramms gearbeitet.

Was fehlt für die Jugend in der Region? Regelmäßige Treffpunkte, Disco oder Ähnliches. Anziehungspunkte scheitern manchmal an der Finanzierbarkeit oder der regelmäßigen Anzahl der Teilnehmer. Ein weiteres Problem ist, dass mit der beruflichen Entwicklung die Aktiven aus der Union oft wegziehen. Verschiedene Vorschläge, wie man interessante Angebote unter anderem für die Weiterbildung finden kann, wird durch Hinweise auf die Angebote der Hanns Seidel Stiftung oder ähnlicher Institutionen ergänzt, unter anderem Rhetorik-Kurse, Netzwerke gründen und unterhalten, Vereinbarkeit von Beruf, Alltag und Familie, Vereinsarbeit und mehr. Auch Fahrten zur politischen Bildung nach Berlin werden vorgeschlagen. Das nächste Stadtgespräch findet am 1. Oktober um 18 Uhr im KissVino statt. Thema ist „Sicherheit“ mit Christian Pörtner, Chef der Bad Kissinger Polizei.  red

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