Mit einer klassischen Besetzung Violine und Klavier startet die erfolgreiche Konzertreihe „Hochschulpodium“ ins neue Jahr. Am Sonntag, 25. Januar, um 19 Uhr gastiert ein Duo, bestehend aus der chinesischen Geigerin Yue Hu und der bulgarischen Pianistin Elizara Valcheva, im Kuppelsaal des Dorint Resort & Spa Bad Brückenau, heißt es in einer Pressemitteilung. Beide Musikerinnen studieren an der Hochschule für Musik Würzburg. Für ihren Auftritt im Staatsbad stellten sie ein Programm mit Werken von Antonín Dvořák, Wolfgang Amadeus Mozart und Richard Strauss zusammen.
Yue Hu ist eine Geigerin mit internationaler Konzerterfahrung. Bereits früh machte sie durch Wettbewerbserfolge auf sich aufmerksam: So gewann sie 2017 die Silbermedaille beim 4th International Strings Competition in Hong Kong. Als Solistin trat sie mit verschiedenen Orchestern in China auf, unter anderem dem Symphonieorchester der Chengdu City Concert Hall. Besonders hervorzuheben sind ihre kammermusikalischen Auftritte beim Juilliard Festival Tianjin 2023 und 2024. Aktuell studiert sie in Würzburg im Masterstudiengang Kammermusik bei Prof. Wolfgang Nüßlein.
Elizara Valcheva kam 2019 als Erasmus Studentin nach Würzburg und blieb. Ihren Bachelor absolvierte sie in der Klasse von Professorin Silke-Thora Matthies. Ab dem Wintersemester 2024/25 befindet sie sich im Master-Studiengang. Sie nahm an zahlreichen Meisterkursen teil und gewann Preise bei diversen Klavierwettbewerben, darunter den 3. Preis beim Nationalen Musikwettbewerb „Pantscho Wladigerow“ in Schumen 2013 und den Sonderpreis für die beste Interpretation von Beethovens Werk beim Klavierwettbewerb „Music and Earth“ in Sofia 2018.
Das Hochschulpodium wird mit den vier Romantischen Stücken op. 75 von Antonín Dvořák eröffnet. Diese Miniaturen sprachen dem Komponisten direkt aus dem Herzen – es sind wunderbare Stimmungsbilder aus der tschechischen Volksseele und Natur.
An zweiter Stelle im Programm steht Wolfgang Amadeus Mozarts Sonate für Klavier und Violine G-Dur KV 301. Das junge Genie aus Salzburg verbrachte den Jahreswechsel 1777/78 in Mannheim und konnte dort das beste Orchester Europas hören, die berühmte Mannheimer Hofkapelle.
Mit seiner einzigen Violinsonate Es-Dur op. 18 gelang dem 23-jährigen Richard Strauss ein Geniestreich. Sie basiert zwar auf dem traditionellen Sonatenmuster, lässt in ihrer expressiven Charakteristik aber schon Anklänge an Strauss’ spätere symphonische Dichtungen und Opern erkennen. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. red









