In der Bürgerversammlung in Windheim wurde der Ausbau der Ortsdurchfahrt kritisiert. Die Windheimer Bürger seien sehr enttäuscht, weil im Bereich der Brücke eine „Sprungschanze“ entstanden sei, hieß es. Nun wurde dieses Thema noch einmal im Gemeinderat behandelt. Bürgermeister Florian Atzmüller kann diese Kritik nicht bestätigen, wie die Gemeinde schreibt. Ihm gegenüber sei derartige Kritik nicht geäußert worden. Bei der Bauabnahme sei diese Stelle begutachtet worden. Man ist sich einig, dass die Situation baufachlich zwar nicht schön, aber fachgerecht gelöst worden ist. Wenn man mit der vorgeschriebenen Geschwindigkeit fährt, sei die Stelle völlig unproblematisch.
Im Altort von Windheim wird eine Erweiterung der Straßenbeleuchtung angeregt, um den Weg zu Bushaltestelle besser ausleuchten zu können. Ein Konzept für die Ergänzung der Straßenbeleuchtung wird derzeit erstellt, hieß es jetzt dazu im Gemeinderat.
Kritik am Zustand des Solarparks
In der Bürgerversammlung in Völkersleier wurde darum gebeten, dass die Gemeinde auf einen ordnungsgemäßen Zustand des Solarparks an der Rhönstraße hinwirkt. Die Antwort: Die Gemeinde sei im ständigen Kontakt mit dem Anwalt des Betreibers und versuche, auf ordnungsgemäße Zustände hinzuwirken.
Ein großes Thema ist der See in Völkersleier: Die Bänke am Ufer sollen renoviert werden, das Entenhaus ebenso. Außerdem wünschen sich die Völkersleierer, dass der See ausgebaggert und vom Schilf befreit wird, damit er wieder als See wahrgenommen und im Winter zum Eislaufen genutzt werden kann.
Florian Atzmüller erklärt, dass der See größtenteils in Privathand sei und der Eigentümer – Stand 2025 – kein Interesse an einem Verkauf habe, geschweige denn daran, selbst tätig zu werden. Der Bauhof hat vor Kurzem den Einlauf freigelegt, damit das Wasser besser einströmen kann. Dabei hat er sich auch um das Entenhäuschen gekümmert und es wieder im See platziert, so die Gemeinde.
Gehweg steht im Sanierungsplan
Der Gehweg von der Kreuzung bis zum Friedhof in Völkersleier ist in einem miserablen Zustand und müsste dringend saniert werden, so die Kritik. Die Maßnahme wurde bereits in den Sanierungsplan aufgenommen und soll nächstes Jahr angegangen werden, hieß es jetzt.
Ein Bürger forderte, dass die Gemeinde für den Spielplatz Sandspielzeug besorgen sollte. Bürgermeister Atzmüller verweist auf andere Ortsteile, wo das gesamte Sandspielzeug privat zur Verfügung gestellt wurde. Er bemühe sich aber bereits um private Sponsoren.
In Dittlofsroda wollte ein Bürger wissen, welche Kosten für das Projekt „Backhaus“ letztendlich angefallen sind. Da die Frage spontan nicht beantwortet werden konnte, wurde die Antwort nun nachgereicht: Die Gesamtkosten für Abbruch Pfarrhaus, Backhaus mit Platzgestaltung und Stromanschluss mit Wandlerschrank beliefen sich auf 352.948 Euro. Es gab eine Förderung in Höhe von 235.381 Euro. Damit liegt der Eigenanteil der Gemeinde bei 117.467 Euro. red









