Ein über fünfstündiges Mammutprogramm mit über 150 Akteuren boten die Wittershäuser Narren beim großen Faschingsabend des Musikvereins. Dabei glänzten viele Tanzgruppierungen mit Kreativität. Aber auch Büttenreden und tolle Sketcheinlagen sorgten für beste Stimmung in der voll besetzten Feuerwehrhalle. Diese hatten viele fleißige Helfer in farbenfrohe und geniale Faschingsburg verwandelt. Seit fast 40 Jahren nehmen die Musikanten für nur einen Abend diesen riesigen Aufwand in Kauf.
Vorsitzender Christian Sell führte als Moderator gekonnt durch die abendlichen Höhepunkte im Feuerwehrhaus. Unterstützt wurde er dabei von DJ „Hase“ alias Thorsten Sell und Alleinunterhalter „Dieter“.
Den Reigen an Showtänzen eröffneten die „Kleinen Riesen“, gefolgt von den „Konfettis“ aus Oberthulba, welche als Feuerwehrnachwuchs bestens zu gefallen wussten. Königliches Flair verbreiteten im Anschluss die jungen Damen der Prinzengarde. Mit einem genialen Abba-Medley entführten die „Little Heroes“ das Publikum zurück in die siebziger Jahre.
Tosender Applaus für vier Mädchen
Zu einem wahren Kracher auf der Bühne avancierte der Auftritt von den vier Teenagern im „WLAN- und Handy-Fieber“, welche sich der passenden Berufswahl stellten. Ob Pizzatester, Influencerin, oder schlichtweg einer Hausfrau, welche ihre Plastikblumen verwöhnen würde. Am Ende kamen alle zum gemeinsamen Nenner: „Viel reden, nichts wissen und dann ab in den Ruhestand, so wie es die Politiker vormachen“ würden. Mia Sell, Leticia Luse, Elisa Luse und Lea Wagner bekamen tosenden Applaus für ihre Premiere in der Wittershäuser Bütt.
Weiter ging es im Programm mit Tanzimporten aus der Nachbargemeinde Aura. In die Zeiten von „Let’s twist again, Rock ’n’ Roll und Lollipop“ entführten die Tanzmäuse aus Aura. Rockig bis Klassik war das Motto der Rot-Weißen Garde.
Ein Frontalangriff auf das weibliche Geschlecht lieferte der schwerhörige Rentner Emil alias Pascal Zimmermann in der Bütt. Als Ehemann einer Teufelin müsste er die Hölle nicht fürchten.
Akrobatisch ging es mit dem Tanzmariechen Mia Sell weiter. Die „B-Z aus W“-Formation machte es mit ihren Hula-Hoop-Reifen sportlich auf der Bühne. Musikalisch unterstützt wurden dabei die Fitnessbesessenen Damen von Alexander Sell an der Gitarre. Mitwirkende waren dabei Sandra Zimmermann, Marion Schäfer, Julia Bahn, Isolde Bahn, Viktoria Sell, Carmen Scharf, Bärbel Büchner und Sonja Sell.
Dass man zum Tanzen nie zu alt sei, zeigte die Formation „Wild Cats“ in einem tollen „Oma-Outfit“. Die Halle tobte, als die FC Angels als Matrosen auf hoher See den Untergang der Titanic in der „Wittershäuser Fassung“ präsentierten. Selbst an die passende Windsimulation wurde bei diesem Showkracher auf der Bühne gedacht.
Nicht minder spektakulär ging es mit den „Tanzenden Teufeln“ weiter. Die acht jungen Damen der Wittershäuser Dancing Devils zeigte einen Klasse Showtanz aus dem „Chemie Labor“.
Ein wahres Meer von roten Herzen regnete es zum Abschluss des Abends beim legendären Auftritt der Männergarde des ausrichtenden Musikvereins. Mit „Verliebt in mich“ stand tatsächlich mehr als halbe Tonne Männergewalt auf der Bühne. Julia Bahn, Sonja Sell, Isolde Bahn und Mia Sell brachten die „selbstverliebten Männer“ auf Vordermann und ins passende Outfit.









