Dass Latein keineswegs eine „tote Sprache“ ist, bewiesen die 14 Schülerinnen und Schüler des P-Seminars Latein (Leitung OStRin Pia Pizzolla) eindrucksvoll bei ihrem selbstorganisierten Römertag unter dem Motto „Antike zum Begreifen“. Mit dem Ziel, den 5. Klassen die römische Kultur spielerisch näherzubringen und die Begeisterung für das Fach Latein zu wecken, verwandelte das Team das Schulhaus in eine begehbare Welt der Antike, wie das Gymnasium informiert.
Die 88 Fünftklässler durchliefen in Gruppen ein abwechslungsreiches Programm. An sechs Stationen konnten sie die verschiedenen Facetten der römischen Welt erkunden: Ob Alltag, Mythologie und Götter, Freizeit, antike Spiele, Architektur oder der römische Schulalltag – für jeden war etwas dabei. So schlüpften die Kinder vor dem Greenscreen in römische Gewänder, knobelten am anspruchsvollen „Loculus Archimedius“, schrieben auf improvisierten Wachstafeln oder dekorierten eigene Tempelmodelle.
Die Eigenleistung der Schülerinnen und Schüler des P-Semnars war enorm, wie es in der Pressemitteilung heißt. Das Team übernahm nicht nur die gesamte inhaltliche Konzeption, sondern finanzierte die Materialien auch eigenständig durch Pausenverkäufe. Dass bei einem solchen Großprojekt nicht alles glattlaufen kann, gehörte dazu: Ob unerwartete organisatorische Hürden oder technische Pannen – die 14 Schülerinnen und Schüler bewiesen stets Improvisationstalent und Professionalität.
Die begeisterten Reaktionen der Fünftklässler bestätigen: Dieser Römertag war ein voller Erfolg, der die antike Welt aus den Lehrbüchern direkt in den Schulalltag holte und die Brücke zwischen Geschichte und Moderne auf lebendige Weise schlug. red









