Schlachthof
Filmpremiere „Die Ochsenkathedrale“
Der Schlachthof Bad Kissingen wird in einem Kurzfilm am 16. November vorgestellt.
Der Schlachthof Bad Kissingen wird in einem Kurzfilm am 16. November vorgestellt. // Christian Beyer
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Bad Kissingen

Am Donnerstag, 16. November, wird die Welterbekoordination der Stadt Bad Kissingen den Kurzfilm „Die Ochsenkathedrale“ erstmals veröffentlichen. Die Filmpremiere findet im Universum Kinopalast Bad Kissingen um 18 Uhr statt, teilt die Stadt in einer Pressemeldung mit.

Der Schlachthof ist ein herausragendes Bauwerk, das in Form und Gestalt auch ein wichtiger Teil Bad Kissingens und der Welterbestätte „Die bedeutenden Kurstädte Europas“ ist.

Was bedeutet der Schlachthof den Menschen vor Ort? Warum erhalten wir unser Erbe? Wessen Erbe bewahren wir? Und welche Verantwortung tragen wir dabei? Diese Fragen leiteten die Site Managerin bei den Vorbereitungen zu diesem Film. Gemeinsam mit dem Filmemacher Christian Beyer, der Gewinner des Regionalfilmpreises der Bamberger Kurzfilmtage 2018, wurden Vorgespräche geführt und Recherche betrieben. Das Ergebnis ist ein 29-minütiger Film, der eine Liebeserklärung an den ehemaligen städtischen Schlachthof Bad Kissingen ist.

Zeitzeugen erinnern sich

Zeitzeuginnen und -zeugen geben Einblicke in das, was sie persönlich mit dem Schlachthof verbindet. Ihre Erinnerungen lassen die Geschichte lebendig werden und zeichnen ein Bild davon, welche Bedeutung der Schlachthof für Bad Kissingen und darüber hinaus hat.

„Besonders wichtig war mir von Anfang an der partizipative Ansatz des Films“, so Site Managerin Anna Maria Boll. „Die Geschichte vermitteln – das können diejenigen am besten, die eine Verbindung zum Schlachthof haben, hier Erlebnisse gesammelt und Lebenszeit verbracht haben. Daher haben wir Zeitzeugen und Zeitzeuginnen befragt und ihre Perspektiven erzählen lassen. Vielen Dank an all die Bürgerinnen und Bürger, die sich auf unseren Presseaufruf gemeldet haben und natürlich ein großes Dankeschön an all jene, die im Film Ihre Erinnerungen mit uns und mit zukünftigen Generationen teilen.“

Führungen

Im Anschluss an den Film gibt es im Kinosaal eine lockere Gesprächsrunde mit Oberbürgermeister Dirk Vogel und den Protagonisten und Protagonistinnen des Films sowie einen gemütlichen Ausklang in der Kinolounge. Wer den Schlachthof selbst einmal besichtigen möchte, hat dazu am Freitag, 17. November, Gelegenheit. Die Welterbekoordination bietet in Zusammenarbeit mit den neuen Eigentümern und den planenden Architekten, der planwerkstatt GbR, zwei kostenfreie Führungen um 10 Uhr und um 14 Uhr an. Eine Anmeldung ist nicht nötig. In Kleingruppen können die Innenräume besichtigt werden. Zudem stellen die Architekten ihre aktuellen Planungen zur Zukunft des Schlachthofs vor. Der Eintritt ist frei, eine freiwillige Spende ist erwünscht.

Kinoplätze können ab sofort über welterbekoordination@stadt.badkissingen.de reserviert werden. Der Eintritt ist frei. Eine freiwillige Spende ist erwünscht. Diese wird für die Vermittlung des Welterbes eingesetzt, heißt es weiter. red

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