In einer Feierstunde erhielt die Grundschule in Zeitlofs die Auszeichnung als Biosphärenschule. Diese überreichten Julia Rösch und Simone Scheer vom Biosphärenreservat Rhön an die Schulleiterin Andrea Schäfer mit einer Urkunde und der dazugehörigen Plakette.
Auf Anhieb erreichte die Schule die Auszeichnung in allen fünf Handlungsfeldern. In Ernährung, Ökologie, bauliche Maßnahmen, Konsum und Soziales und Kooperation brachte die Schule jeweils ein gefordertes Kriterium ein.
In ihren Grußworten würdigten der stellvertretende Landrat Roland Limpert, die Schulamtsdirektorin Birgit Herré und der Bürgermeister von Zeitlofs, Matthias Hauke, dieses Engagement für die Umwelt. Die Feier war gleichzeitig die Auftaktveranstaltung für das Zertifikat Klimaschule in Bayern, das die Schule ebenfalls anstrebt.
Die Schülerinnen und Schüler der 1. und 2. Klasse begrüßten die Gäste mit dem Lied „Ich lieb‘ die Umwelt“, die 3. und 4. Klasse schloss sich mit einem Umwelt-Rap an. Eine weitere Auszeichnung erhielten die Schüler und Schülerinnen der 3. und 4. Klasse von Klimamanagerin Leonie Hassenjürgen. Die Schülerinnen haben bei dem Nachhaltigkeitswettbewerb des Landratsamtes Bad Kissingen gewonnen und bekamen als Preis Klimadosen als Brotdosen und ein Frühstück von den Landfrauen zubereitet.
Im Zuge der Umweltaktivitäten der Schule legten die Schülerinnen und Schüler auf dem Schulgelände zusammen mit Robert Hildmann vom Verein Permawaldgarten Rhön-Saale einen kleinen Permawaldgarten an. Ein Nachtfalterbeet gesponsert vom Bund Naturschutz schloss sich an. Dafür schleppten die Schüler Baumstämme, schaufelten viele Schubkarren Sand und Erde. Insgesamt pflanzten die Kinder 150 Pflanzen, wie z.B. Malve, Nachtkerze Lavendel und Königskerze.
Das sind die Neuerungen
Zehn Gehölze, wie Felsenbirne, Ölweide, duftende Johannisbeere und Straußfarne kamen in den Permawaldgarten. Zu dem schon vorhandenen Insektenhotel gesellten sich noch eine Eichhörnchenfutterstation und eine Vogelfutterstelle.
Als krönenden Abschluss pflanzten die Ehrengäste gemeinsam mit Schulleiterin Schäfer einen Speierling. Das ist eine alte Wildobstsorte, die gut mit heißem und trockenem Wetter auskommt.
Der Elternbeirat bewirtete die Gäste mit einem tollen Buffet. Die Kinder durften den Umweltgedanken in verschiedenen Workshops, wie Papierschöpfen oder Laternen aus Naturmaterialien basteln, ausleben. Hans Krambo vom Verein „Jonas hilft“ bastelte verschiedenes aus Kronkorken.
Das Team des Waldseminarhauses in Rupboden bot einen Schnitzkurs an und stellte mit dem Kindern Waldgeister her, die sogleich in den neu angelegten Beeten Einzug hielten. red










