Der Tod eines nahestehenden Menschen stürzt Angehörige häufig in eine Lebenskrise, in der sie ihre Aufgaben und ihren Alltag vorübergehend nicht mehr bewältigen können. Oft fühlen sie sich allein, einsam und unverstanden in ihrer Trauer und suchen nach Unterstützung. Diese Hilfe können sie in der von den Maltesern gegründeten Trauergruppe finden und erfahren, dass andere Trauernde ein ähnliches Gefühlschaos erleben, wie es in einer Pressemitteilung des Malteser Hilfsdienstes heißt.
Aktuell gibt es im Landkreis Bad Kissingen eine Trauergruppe für Erwachsene in Bad Bocklet und in Bad Brückenau. Viele möchten ihre Situation aber nicht oder noch nicht in einer Gruppe besprechen. Deshalb bieten die Malteser Einzelgespräche mit Hospizbegleiterinnen an, die im Bereich der Trauerbegleitung besonders geschult sind.
In dieser Zeit kann auch der Krankheits- und Sterbeprozess noch einmal angesprochen werden. Die Begleitung dauert so lange, wie es den Trauernden gut tut. Diese Gespräche können jederzeit vereinbart werden.
Die Trauergruppe in Bad Bocklet trifft sich im Kurhaushotel, Termine finden auf Anfrage statt. Die Trauergruppe in Bad Brückenaukommt im Seniorenzentrum Waldenfels zusammen, das nächste mal am 19. Juni, 11. September und 22. November.
Weitere Informationen sind beim Malteser Hilfsdienst- Hospizdienst, Hartmannstraße 2a in Bad Kissingen, Telefon 0971/7246 9422 und per E-Mail an hospiz-kg@malteser.org erhältlich. Dort meldet man sich auch an.
Die Malteser in der Diözese Würzburg bilden interessierte Menschen aus, um schwerstkranke, sterbende und trauernde Erwachsene und Kinder zu begleiten und sie in dieser schwierigen Lebensphase zu unterstützen. Im Landkreis Bad Kissingen engagieren sich 65 Malteser-Hospizbegleiterinnen unter dem Leitsatz „Zusammen leben bis zuletzt“. red









