Die „Legende“, der 78-jährige Jürgen Kerth, sorgte mit seiner E-Gitarre für einen mächtigen Sound auf der Piano-Bühne. Dabei kamen seine beiden Gitarrenverstärker zum Einsatz, die von der Technik der Piano-Bühne unbeeinflusst blieben. Leider waren die humorvollen Texte schlecht zu verstehen, wie es in der Pressemitteilung des Veranstalters heißt.
Noch Plätze frei
Im ersten Set spielte er die Titel „Martha“, „Redhouse“, „Komm zurück“ und „Graue Maus“. Die Piano-Bühne war an diesem Abend nur schwach besucht, doch die toleranten und wohlwollenden Fans sorgten für Stimmung. Zum Füllen des Saales war die Bühne liebevoll als „Jazzclub“ bestuhlt. Die beiden „Unterfranken“ Joe Dietz am Piano und Fender sowie Drummer Gunnar Olson erfüllten ihre Begleitaufgaben mit Bravour. Ein schwieriges Unterfangen angesichts der ständigen Tonartwechsel, die Jürgen Kerth in seinen Improvisationen vornahm.
Bassist Stefan Kerth spielte tolle Bassläufe und groovte, mit seinem eigenen Bassverstärker aber auch oft zu laut. Nach der Pause wurde die durch die Lautstärke belastete Stimmung im Saal durch den Jam-Einsatz von Peter Kleinhenz am Fender und des kreativen Vladi Strecker am Saxofon etwas aufgehellt.
Die Titel „You Are My Sunshine“ und „Kansas City“ brachten dann wieder gute Blueslaune! Nach den ruhigeren Titeln „Helmut“, „Blues von Blues“ und „Junge Mutti“ war für alle Beteiligten ein „spezieller“ Konzertabend vorbei.
Cooldown gab es dann am Barflügel mit Lutz König.
Nächster Termin
Das nächstes Konzert ist am 14. Januar 2027. Zu Gast ist Nico Brino, Entertainer, Sänger und Weltklasse-Boogie-&-Woogie-Blues-Pianist aus der Schweiz.
Weitere Informationen und Tickets gibt es unter pianobuehne.de. red





