Bad Kissingen
Luitpoldsprudel alt: Heilwasser nicht verfügbar
Aufgrund einer Spülung der Leitung des Luitpoldsprudels „alt“ steht er ab Montag, 9. November vorübergehend nicht zur Verfügung. Daniel Scheublein
Aufgrund einer Spülung der Leitung des Luitpoldsprudels „alt“ steht er ab Montag, 9. November vorübergehend nicht zur Verfügung. Daniel Scheublein // 
Bad Kissingen

Ab Montag, 9. November, wird die Heilwasserleitung des Luitpoldsprudels „alt“ von der Quelle in Großenbrach bis zum Arkadensteg in Bad Kissingen gespült. Während der Arbeiten steht das Heilwasser vorübergehend weder beim Heilwasserausschank in der Brunnenhalle noch an den öffentlichen Entnahmestellen zur Verfügung, heißt es in einer Pressemitteilung der Bayerischen Staatsbad Bad Kissingen GmbH.

Unbedenkliche Verfärbung

Die Spülung der Leitungsinnenwand ist notwendig, da sich andernfalls Eisenablagerungen bilden, die die Leitung langfristig zusetzen könnten. Dies hätte zur Folge, dass das Heilwasser des Luitpoldsprudels „alt“ nicht mehr nach Bad Kissingen transportiert werden könnte.

Dieser Vorgang findet alle zwei bis drei Jahre statt.

Im Zuge der Spülmaßnahmen kann es zu einer vorübergehenden Verfärbung der Fränkischen Saale kommen. Diese ist unbedenklich, da die Spülung mit Trinkwasser durchgeführt wird und die Arbeiten keine negativen Auswirkungen auf die Umwelt haben.

Proben werden genommen

Im Anschluss an die Spülung werden Wasserproben entnommen und durch das Institut Dr. Nuss untersucht. Der Luitpoldsprudel „alt“ kann wieder zum Trinken freigegeben werden, wenn alle Analysen abgeschlossen sind. Ein genauer Zeitpunkt lässt sich daher nicht nennen, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Die Bayerische Staatsbad Bad Kissingen GmbH informiert Gäste und Einheimische, sobald die Arbeiten abgeschlossen sind, die erforderlichen Untersuchungen erfolgreich durchgeführt wurden und das Heilwasser wieder zur Verfügung steht.

Andere Wässer fließen

Während der Spül- und Untersuchungsphase können Gäste und Einheimische weiterhin die anderen zur Trinkkur geeigneten Bad Kissinger Heilwässer nutzen. Der Rakoczy-Brunnen, der Pandur-Brunnen sowie der Max-Brunnen stehen wie gewohnt beim Heilwasserausschank in der Brunnenhalle und an den öffentlichen Entnahmestellen zur Verfügung.

Die Bayerische Staatsbad Bad Kissingen GmbH bittet Gäste und Einheimische um Verständnis für die vorübergehende Einschränkung, heißt es weiter.  red

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