St. Elisabeth Krankenhaus
Neues Green Pack spart Verpackungsmüll
Dr. Frank Wanka, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Unfallchirurgie des Helios St. Elisabeth Krankenhauses (links), OP-Leiter Tim Temme (Mitte) und Chefarzt der Orthopädie und Endoprothetik Joachim Rupp (rechts) mit dem neuen Green Pack.
Dr. Frank Wanka, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Unfallchirurgie des Helios St. Elisabeth Krankenhauses (links), OP-Leiter Tim Temme (Mitte) und Chefarzt der Orthopädie und Endoprothetik Joachim Rupp (rechts) mit dem neuen Green Pack. // Helios St. Elisabeth Krankenhaus Bad Kissingen, Cornelia Grimm
Bad Kissingen

Das Helios St. Elisabeth Krankenhaus setzt seit einigen Monaten auf das neue Green Pack – ein vorkonfektioniertes OP-Materialset für Hüft- und Knieendoprothesen, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Das sterile OP-Materialset wurde im Helios-Verbund entwickelt und hat das Ziel, deutlich weniger Verpackungsmüll zu produzieren. Außerdem geht es um effizientere Abläufe im OP und eine Verbesserung der Nachhaltigkeit bei endoprothetischen Eingriffen.

Bislang erforderte die Vorbereitung einer Hüft- oder Knieoperation das zeitaufwendige Öffnen zahlreicher einzeln verpackter Verbrauchsmaterialien, so die Pressemitteilung aus dem St. Elisabeth Krankenhaus. Dabei fiel zwangsläufig eine große Menge an Plastikabfall an.

Mit dem Green Pack steht nun ein hygienisch sicher vorkonfektioniertes Set zur Verfügung, das alle wesentlichen Materialien für standardisierte endoprothetische Eingriffe enthält und die OP-Vorbereitung deutlich vereinfacht. „Das Green Pack hat sich in unserem OP-Alltag klar bewährt“, erklärt der Ärztliche Direktor und Chefarzt der Unfallchirurgie des Helios St. Elisabeth Krankenhauses Bad Kissingen, Dr. Frank Wanka. „Es zeigt, dass nachhaltige Lösungen auch in hochsensiblen Bereichen wie dem OP praktikabel und sinnvoll sind.“

Auch aus orthopädischer Sicht überzeuge das neue Konzept. „Das Set ist exakt auf die Anforderungen einer Hüft- oder Knieendoprothese zugeschnitten“, erklärt der Chefarzt der Orthopädie und Endoprothetik, Joachim Rupp. „Wir sparen Zeit in der Vorbereitung, reduzieren Abfall und schaffen klar strukturierte Abläufe – davon profitieren sowohl das OP-Team als auch unsere Patientinnen und Patienten.“

Durch die neuen OP-Materialsets können laut Pressemitteilung rund 80 Prozent des sehr leichten Plastikmülls bei einer Standard Hüft- oder Knie-OP eingespart werden. Konzernweit zeige das Modellprojekt damit großes Einsparpotenzial: Rund 30.000 Hüft- und Knieoperationen würden jährlich in den Helios Kliniken durchgeführt. Die Einzelverpackungen verursachen dabei etwa sieben Tonnen Abfall pro Jahr.

Mit den neuen OP-Sets sinkt die Menge auf rund 1,4 Tonnen. Das entspricht einer Reduktion um 5,6 Tonnen bzw. rund 3000 gelben Säcken. red

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