Feuerwehr
Neues Löschfahrzeug zum 145-jährigen Jubiläum
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Kleinwenkheim

Grund zum Feiern gab es bei der Freiwilligen Feuerwehr Kleinwenkheim: Sie beging ihr 145-jähriges Jubiläum und weihte das neue Löschfahrzeug ein. Bayerns Innenstaatssekretär Sandro Kirchner, Schirmherr der Feierlichkeiten, gratulierte vor Ort, wie es in einer Pressemitteilung heißt: „Seit 145 Jahren steht die Freiwillige Feuerwehr den Mitmenschen in Not mit großer Fachkunde und mutig zur Seite. Sie, liebe Feuerwehrfrauen und -männer, sind mit Ihrem unerschütterlichen Engagement, großer Verantwortungsbereitschaft und einem tiefen Sinn für Gemeinschaft echte Vorbilder und verdienen unser aller Anerkennung und Respekt dafür, dass Sie sich zu jeder Tages- und Nachtzeit den Herausforderungen Ihres Ehrenamtes stellen.“

Technisch auf neustem Stand

Mit Blick auf das neue Löschfahrzeug, betonte Kirchner: „Nun sind Sie für Ihre verantwortungsvolle Aufgabe noch besser gerüstet – technisch auf dem neuesten Stand und optimal ausgestattet, um in jeder Lage bestmöglich helfen zu können.“

Mitte des 19. Jahrhunderts führte die Erkenntnis, dass Bürger sich zur wirksamen Bekämpfung von Brandgefahren zusammenschließen müssen, maßgeblich zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehren. Seitdem prägt das Motto ,Retten – Löschen – Bergen – Schützen' die Arbeit der Feuerwehren. „Diese vier scheinbar einfachen Schlagworte bergen enorme Herausforderungen für die Feuerwehrleute und zeigen, dass Feuerwehr weit mehr als ,bloßer' Brandschutz ist. Sie stehen für starken Zusammenhalt, das erfüllende Gefühl, anderen in schwierigen Situationen beizustehen und gelebte Solidarität“, so Kirchner.

Finanzielle Unterstützung

Daher unterstütze die Bayerische Staatsregierung das sicherheitsrelevante Ehrenamt nach Kräften durch bestmögliche Ausbildungsmöglichkeiten an den Staatlichen Feuerwehrschulen und durch die Staatliche Feuerwehrförderung. So wurden in den letzten fünf Jahren rund 239 Millionen Euro an Fördergeldern für den Erwerb von Feuerwehrfahrzeugen und für die Errichtung von Feuerwehrgerätehäusern in ganz Bayern ausbezahlt, davon flossen mehr als 33 Millionen Euro in den Regierungsbezirk Unterfranken. Die Gemeinden des Landkreises Bad Kissingen erhielten hieraus rund 2,6 Millionen Euro. „Wir wissen, dass nur bestmögliche Rahmenbedingungen den Einsatzkräften die Sicherheit geben, die sie im Ernstfall verdienen“, bekräftigte der Innenstaatssekretär. red

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