Walter Vorndran, Obmann der Feldgeschworenen von Wildflecken, hatte traditionsgemäß zum Neujahrsempfang eingeladen. Er durfte zahlreiche aktive Feldgeschworene sowie bereits aus dem Dienst ausgeschiedene Kollegen begrüßen und willkommen heißen. Ein besonderer Gruß galt dem Ersten Bürgermeister Gerd Kleinhenz, der dieser Veranstaltung seit vielen Jahren gerne folgt.
In seinem Jahresrückblick ließ Vorndran die vielfältigen Tätigkeiten der Feldgeschworenen sowie die im vergangenen Jahr abgehaltenen Veranstaltungen Revue passieren. Dabei ging er auf Fortbildungen, Ehrungen, Jubiläen und gemeinsame Ausflüge ein. Die Grundlage bildeten die vom Feldgeschworenenkollegen H. Türk erstellten Protokolle, die von Vorndran vorgetragen und anschließend in der Runde rege diskutiert wurden.
Ein würdiger Teil des Abends war auch das Gedenken an die verstorbenen Feldgeschworenenkollegen, insbesondere an Altobmann Alfred Kleinhenz. Als Zeichen der Verbundenheit aller Feldgeschworenen aus dem Altlandkreis Brückenau nahm Kreisobmann Walter Muth an der Beisetzung teil. Eine besondere Ehre stellte zudem der erstmalige Einsatz des Siebenerkranzes bei einer Beisetzung dar, getragen von den Feldgeschworenenkollegen Wolfgang Schmidt und Christian Breitenbach.
Nach dem gemeinschaftlichen Essen richtete Bürgermeister Kleinhenz einige Grußworte an die Anwesenden. In seiner Funktion als Rechtsaufsichtsbehörde bedankte er sich für das große ehrenamtliche Engagement der Feldgeschworenen und lobte ausdrücklich das gute Miteinander innerhalb der Gemeinschaft sowie die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Obmann Vorndran. Gleichzeitig bedauerte er, dass er nach seinem Ausscheiden aus dem Amt künftig nicht mehr an dieser Veranstaltung teilnehmen könne.
Vorndran dankte für die anerkennenden Worte und hob ebenfalls die gute Zusammenarbeit mit Verwaltung und Bauhof hervor. Abschließend regte er an, gemäß Art. 12 Abs. 1 Abmarkungsgesetz eine erneute öffentliche Grenzbegehung durchzuführen. Als Termin ist der 25. April vorgesehen. Bürgermeister Kleinhenz sagte seine Unterstützung zu und wünschte sich eine rege Beteiligung der Bevölkerung. Nach weiteren guten Gesprächen endete die Veranstaltung mit den besten Wünschen für ein gutes Miteinander und ein unfallfreies Jahr 2026.
Walter Vorndran









