Thundorf
Politischer Frühschoppen
Von links: Landrat Mario Götz, Vorsitzende Judith Dekant, Philipp Bauernschubert, Peter Saal, Hubert Back, Anton Bauernschubert, Peter Höger, Gerhard Heilmann, Stefan Saal, 2. Vorsitzender Benedikt Seufert auf dem Bild fehlen: Siegfried Schmitt un...
Von links: Landrat Mario Götz, Vorsitzende Judith Dekant, Philipp Bauernschubert, Peter Saal, Hubert Back, Anton Bauernschubert, Peter Höger, Gerhard Heilmann, Stefan Saal, 2. Vorsitzender Benedikt Seufert auf dem Bild fehlen: Siegfried Schmitt und Martin Borst.Benedikt Seufert // 
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Thundorf

Zu Beginn des gut besuchten „Politischen Frühschoppens“ konnte die Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes Judith Dekant im Sportheim auch den neuen Landrat Mario Götz begrüßen. „Wir sind sehr froh“, so Dekant an die Adresse des Landrates, „dass Sie unsere Einladung in die östlichste Gemeinde des Landkreises angenommen haben“. „In den wenigen Wochen meiner Amtszeit als Landrat habe ich schon festgestellt“, so Götz, „wie groß der Landkreis ist und ich will Landrat sein auch für die Menschen in den kleinen Orten“. Götz wies darauf hin, wie wichtig gerade in kleinen Dörfern das ehrenamtliche Engagement in den Vereinen sei, das oft auch den Weg in die Kommunalpolitik zur Folge habe. Er motivierte die Zuhörer, in diesem Sinne den Heimatort mitzugestalten. Die Schwerpunkte aus seinem Wahlprogramm - Bildung und Familie, Gesundheitsregion, Kultur, Tourismus, Umwelt und Landwirtschaft, gute Rahmenbedingungen für die Wirtschaft und öffentlicher Nahverkehr – seien die Richtschnur für sein Handeln als Landrat.

Die vor den Ehrungen verbliebene Zeit wurde ausgiebig genutzt für Fragen an den Landrat. Schon lange ist der Biber im Ransbach ein großes Problem. Anforderungen des Wasserwirtschaftsamtes (WWA) an den Ransbach werden durch die Aktivitäten und Ausbreitung des Bibers negativ beeinflusst. Auch für den gemeindlichen Bauhof verursacht der Biber erheblichen Zeitaufwand und für die Gemeinde dadurch beträchtliche Kosten.

Aus der Versammlung wurde Landrat Götz gebeten, die zuständigen Behörden WWA und Untere Naturschutzbehörde zusammen mit der Gemeinde an einen Tisch zu bekommen, um eine für alle Beteiligten erträgliche Lösung zu finden.

Unter dem Stichwort „CallHeinz“ nahm die Diskussion um den öffentlichen Nahverkehr breiten Raum ein. Anhand von konkreten Beispielen wurde dem Landrat aufgezeigt, wie schlecht die Orte im Bereich der VG Maßbach an den öffentlichen Nahverkehr und an das Rufbus Netz von Call Heinz angebunden sind. Umgeben vom Stadtgebiet Münnerstadt und dem Landkreis Schweinfurt mit „CallHeinz Versorgung“ seien die Orte in der VG Maßbach ein „weißer Fleck“. Die Aussage von Landrat Götz, dass in den Stadtgebieten von Hammelburg und Münnerstadt eine „CallHeinz Probephase“ läuft, wollte man bei den Zuhörern nicht akzeptieren. Schließlich läuft dieses Rufbussystem in den Landkreisen Schweinfurt und Rhön-Grabfeld schon längere Zeit sehr erfolgreich.

Aus den Reihen der Malteser Ortsgruppe kam die Frage an Landrat Götz, wann mit dem Neubau am Farnsberg begonnen wird. Die Malteser aus Thundorf veranstalten seid Jahren ein Ferienlager mit bis zu 90 Kindern und Jugendlichen und waren dabei immer gerne im Hüttenlager am Farnsberg. Landrat Götz konnte hier berichten, dass sich das Neubauprojekt hinsichtlich der Förderzusagen in der finalen Phase befindet.

Bevor Landrat Götz zusammen mit der Vorsitzenden Judith Dekant die Ehrungen vornahm, ermutigte er den CSU-Ortsverband, auch zukünftig solche „Politischen Frühschoppen“ zu veranstalten, um den Bürgerinnen und Bürgern Gelegenheit zur Information und Diskussion zu geben. „Gerne“, so Götz weiter, “werde ich wieder nach Thundorf kommen“.

Judith Dekant bedankte sich bei den Mitgliedern, die für langjährige Mitgliedschaft geehrt wurden, nicht nur für ihre Treue zur Partei sondern auch für ihr Engagement im Vorstandsgremium, als Delegierte oder als Helfer bei Veranstaltungen.

Geehrt wurden: Saal Peter 20 Jahre, Höger Peter und Back Hubert 25 Jahre, Schmitt Siegfried, Borst Martin, Heilmann Gerhard 30 Jahre, Saal Stefan 40 Jahre, Bauernschubert Anton 45 Jahre, Bauernschubert Philipp, Gründungsmitglied 55 Jahre.

 Anton Bauernschubert

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