Bei blauem Himmel und herrlichem Sonnenschein zog der mit Tracht und Dirndl geschmückter Schützenzug der Schützengilde Poppenroth los, um die neuen Könige zum Ball einzuholen. Angeführt wurde der Zug von den Poppenrother Musikanten unter der Leitung von Sascha Pfrang.
Zum zweiten Mal gelang es Andreas Binder, die Königswürde bei starker Konkurrenz zu erringen. Ihm gelang es, sein Diabolo optimal zu platzieren. Somit hat er die Ehre, die anstehenden Festzüge der Schützengilde mit Schützenkette und Schützenliesl Melanie anzuführen. Ihm zur Seite stehen als erster Ritter Günter Goll. Die Würde des zweiten Ritters ging an den 92-jährigen Arnold Schmitt. Für diese besondere Leistung gab es stehenden Applaus.
Im Jugendbereich konnte Luca Schott erstmals die Königswürde erringen. Dem Nachwuchstalent der Schützenjugend gelang es auch nach altem Brauch, mit einem einfachen Knicklaufgewehr und angelehnt an einen Baum die in zehn Meter entfernte Adlerscheibe zu treffen. Der Titel des 1. Ritters bei der Jugend ging an Isabella Schott, gefolgt von der 2. Ritterin Mona Reuß.
Den Titel des Robin Hood 2026 bei den Erwachsenen sicherte sich Felix Wimmel. Sein Pfeil verfehlte nur wenige Millimeter das goldene Zentrum. Ihm zur Seite stehen als Bruder Duck Mannfred Stenke, und erneut als Little John Arnold Schmitt.
Sophia Müller konnte bei den Jungschützen ihren gefederten Pfeil am besten platzieren, womit ihr der Titel des Robin Hood der Jungschützen nicht mehr zu nehmen war. Die Ehre, Bruder Duck zu sein, ging an Mona Reuß, gefolgt von Little John Ole Brede.
Zum Schluss bedankte sich der erste Schützenmeister Michael Wimmel bei allen für die Teilnahme am Festzug. Er stellte noch einmal die Tradition und den Brauch der Schützen in den Vordergrund. Mit der Teilnahme der jüngsten Schützin Isabella Schott mit erst acht Jahren und des ältesten Teilnehmer Arnold Schmitt mit 92 Jahren biete der Schützensport doch eine breite Basis für Jung und Alt.
Lothar Metz,
Schützengilde Poppenroth
Es ging uns immer darum, die hausärztliche Versorgung in Fuchsstadt zu sichern.“





