Um „Asteroiden – Gefahr aus dem All?“ geht es am Donnerstag, 26. Februar, ab 19 Uhr beim ersten Schönborn-Kolleg des Jahres 2026 in der Aula des Münnerstädter Johann-Philipp-von-Schönborn-Gymnasiums. Dr. Thomas Müller vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik wird mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ins All blicken – und auf die aktuelle Forschung zum Thema Asteroiden. Der Eintritt ist frei.
Stellen sie eine Gefahr für die Erde dar? Oder stehen sie eher im Zusammenhang mit der Lieferung von Wasser und wichtigen Zutaten für die Entstehung des Lebens auf der Erde? Könnten Asteroiden in Zukunft sogar als Rohstoffquelle für die Menschheit und die Eroberung des Weltalls dienen? Um diese Fragen zu beantworten, müssen die kleinen Himmelskörper in unserer kosmischen Nachbarschaft genauer untersucht und besser verstanden werden, so die Pressemitteilung der Schule.
In den letzten Jahren wurden dazu mehrere interplanetare Missionen gestartet und unzählige Teleskopbeobachtungen, Modellrechnungen und Simulationen durchgeführt. Diese Forschungen liefern ein detailliertes Bild der Entstehungs- und Entwicklungsprozesse und öffnen den Blick auf die faszinierende Welt der Asteroiden.
Der Referent stammt aus Stadtlauringen und besuchte bis 1985 das Gymnasium Bad Königshofen. Nach dem Studium der Physik in Würzburg und Albuquerque/USA wurde er 1997 an der Universität Heidelberg im Fach Astronomie promoviert. Anschließend war er am Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg sowie bei der Europäischen Weltraumbehörde ESA in Madrid/Spanien tätig. Seit 2002 arbeitet und forscht er mit internationalen Kollegen am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in München-Garching. red









