Physiotherapie
Schule stark nachgefragt
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Bad Kissingen

Im Rahmen eines Unternehmensbesuchs in der Privaten Berufsfachschule für Physiotherapie (Salinenstraße 10 a) haben sich Oberbürgermeister Dirk Vogel, Wirtschaftsförderer Sebastian M. Bünner und Philipp Pfülb, Referatsleiter Jugend, Familie und Soziales, über die Physiotherapieschule informiert. Die Einrichtung, eine gGmbH der Träger Hescuro-Kliniken und Dr. Blaßdörfer Holding, stehe „beispielhaft für die Botschaft der Kampagne #WirAlleSindBadKissingen: Vielfalt, Zusammenhalt und wirtschaftlicher Aufschwung durch starke Ausbildung“, schreibt die Stadtverwaltung in einer Mitteilung.

Die Geschäftsführer der Schule, Thorsten Blaßdörfer und Alexander Zugsbradl, sowie Projektleiterin Carina Unda-Vierheilig führten die Gäste durch die Einrichtung, die sich primär über die teilnehmenden Reha-Kliniken und Therapiepraxen finanziere, ergänzt durch eine Anschubförderung durch die Stadt und den Landkreis Bad Kissingen mit je 15.000 Euro für vier Jahre.

Seit der Eröffnung im September 2024 hat die Schule laut Stadt zwei Säulen etabliert: Die dreijährige, schulgeldfreie staatliche Ausbildung zum Physiotherapeuten startet jährlich im September mit 25 Plätzen. Sie sei sehr gefragt: Für das Ausbildungsjahr 2026/27 seien bereits 24 Plätze vergeben.

Parallel dazu bietet die Schule als regionales Alleinstellungsmerkmal kompakte Vorbereitungskurse und Defizitprüfungen für ausländische Physiotherapeuten und Physiotherapeutinnen an – ein Service, den andere Einrichtungen in Unterfranken wegen hoher bürokratischer Hürden zumeist ablehnen. Seit August/September 2024 haben hier 42 ausländische Fachkräfte aus dem Einzugsgebiet Bayern, Hessen und Baden-Württemberg die Anerkennung erworben.

Die Räume der Physiotherapieschule seien mittlerweile zu klein, eine Erweiterung sei angedacht, heißt es weiter. red/ksk

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