Der Tag der offenen Tür bei der Tafel Bad Kissingen begann mit einer besonderen Einstimmung: Im Rahmen der Woche des Gebets im pastoralen Raum Bad Kissingen fand um 14 Uhr eine Andacht statt. Vikar Karl Feser eröffnete den Nachmittag mit einer Andacht, die auf den Tag und auf das bevorstehende Erntedankfest vorbereitete.
Bei strahlendem Sonnenschein fand die Andacht vor der Tafel statt – ein Moment, der nicht nur das Tafel-Team berührte, sondern auch Menschen, die zufällig vorbeikamen. Seine Gitarre und die kräftigen Stimmen der Anwesenden sorgten für einen Klangteppich, der fast wie ein spontanes Open‐Air-Konzert wirkte. Dieser Moment der Besinnung, des Dankes und des gemeinsamen Innehaltens war offen für alle Gäste – und wurde von vielen dankbar angenommen.
Anschließend öffneten sich die sonst verschlossenen Stahltüren der Tafel. Hinter den schweren Stahltüren verbirgt sich das Herz der Tafel: Sortieren, Retten, Vorbereiten, Begegnen. Rund 120 Besucherinnen und Besucher nutzten die seltene Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, Fragen zu stellen und sich ein Bild davon zu machen, wie viel Engagement, Organisation und Menschlichkeit in der Arbeit steckt. Sie informierten sich über die Abläufe, stellten Fragen und zeigten großen Respekt für die Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer.
Auch die Spendenbox hatte einen erfolgreichen Tag: Sie wurde so gut gefüllt, dass man ihr fast einen eigenen Presseauftritt hätte gönnen können.
Der Tag der offenen Tür zeigte eindrucksvoll, wie viel Engagement, Gemeinschaft und Lebensfreude hinter den schweren Türen der Tafel Bad Kissingen steckt – und dass selbst ein Lagerraum zum Ort der Begegnung werden kann.
Tafel Bad Kissingen e. V.





